Corona-Soforthilfe : Millionen-Ausgaben für Rückmeldeverfahren
Die hessische Landesregierung hat sich zu den Ausgaben für die zuletzt gestoppte Überprüfung von Corona-Hilfen geäußert. Die von Empfängern zurückgeforderte Summe sei höher als die Honorare der damit beauftragten Berater. Auch sie bekommen gutes Geld.
Für das umstrittene Verfahren zur Überprüfung der Corona-Soforthilfe hat die Landesregierung zwei externe Dienstleister hinzugezogen: Die Protiviti GmbH aus München und PricewaterhouseCoopers (PWC). Das teilte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) nach Angaben der FDP-Fraktion auf einen Berichtsantrag hin mit, den die Liberalen in eine Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Dienstag eingebracht hatten. Für den Erlass der Bescheide, mit denen Unternehmen und Freiberufler über etwaige Rückforderungen der 2020 ausgezahlten Soforthilfe informiert werden, sei aber allein das Regierungspräsidium Kassel zuständig.
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