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Start-upsDer große Einhorn-Check – Alles mau bis auf KI und Rüstung?

Wie geht es Deutschlands Einhörnern? Eine Analyse des Handelsblatts zeigt: Der Abstand zwischen Deutschlands Milliarden-Start-ups wird größer. Wo es Probleme gibt – und wo vielleicht IPOs.Nadine Schimroszik 09.12.2025 - 03:55 Uhr Artikel anhören
Start-ups Black Forest Labs, Quantum Systems, IQM: 2025 erstmals mit Milliardenbewertung. Foto: Quantum Systems, Black Forest Labs, IQM (M)

Berlin. In Deutschland sind in diesem Jahr so viele neue Milliarden-Start-ups entstanden wie seit drei Jahren nicht. Und trotzdem kämpft ein Großteil dieser sogenannten Einhörner um seine Zukunft. Unter dem Strich sinkt deswegen die Zahl der Jungunternehmen mit einer Bewertung von einer Milliarde Euro oder mehr im Jahresvergleich von 33 auf 28.

Der Trend: Während die Bereiche Künstliche Intelligenz und Rüstung 2025 boomten, taten sich alle anderen Sektoren wegen des schwachen Wirtschaftswachstums und ausbleibender Börsengänge schwer. Zu denjenigen, die trotz des schwierigen Umfelds in diesem Jahr erstmals Milliardenbewertungen erzielten, gehörten die drei KI-Firmen Black Forest Labs, N8N und Parloa, der Drohnenanbieter Quantum Systems und die Quantenfirma IQM.

„Darin zeigt sich eine klare thematische Verschiebung im deutschen Start-up-Ökosystem“, sagte Julian Riedlbauer, Partner bei Drake Star. Wachstum und Kapital konzentrierten sich vor allem auf KI, Verteidigung sowie weiterhin auf Unternehmenssoftware. Der große Handelsblatt-Check zeigt, für welche Start-ups es gut läuft, wo vielleicht sogar Börsengänge anstehen – und welche Unternehmen es derzeit schwer haben.