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NotarWas Immobilienkäufer im Kaufvertrag unbedingt prüfen sollten

Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen steigt. Kaufverträge sollten vor der Unterschrift genau geprüft werden. Experten warnen vor unentdeckten Mängeln.Mariam Misakian 04.12.2025 - 10:47 Uhr Artikel anhören
Notarieller Vertrag: Immobilienkäufer sollten vor der Unterschrift alle Details geprüft haben. Foto: imago images/U. J. Alexander

Köln. Zwei Jahre lang zeigten sich Käuferinnen und Käufer am Immobilienmarkt zurückhaltend. Nun steigt die Nachfrage wieder. Besonders Eigentumswohnungen sind gefragt – die Zahl der Transaktionen hat zuletzt deutlich zugenommen.

Der Kauf einer Immobilie stellt für viele Menschen die größte Investition ihres Lebens dar. Umso wichtiger ist es, den Kaufvertrag vor der Unterschrift genau zu prüfen. „Wir erleben immer wieder Dramen, weil Menschen sich ohne Vorerfahrung in das komplexe Vorhaben Immobilienkauf stürzen“, sagt Peter Burk. Der Diplomingenieur arbeitet als selbstständiger Berater beim Institut Bauen und Wohnen und hat zahlreiche Ratgeber zum Immobilienerwerb verfasst.

Ist der Vertrag erst unterschrieben, gilt er sofort – eine Widerrufsfrist von 14 Tagen gibt es nicht. Wer sich vor teuren Fehlern schützen will, sollte daher vorab sorgfältig prüfen, was im Vertrag steht.

Immobilienkauf: Vor dem Notartermin

Interessenten sollten eine Immobilie vor dem konkreten Kauf auf Mängel überprüfen lassen. Denn sobald der Vertrag unterzeichnet ist, wird es kompliziert, sie dem Verkäufer nachzuweisen. Gerade bei Bestandswohnungen gibt es keine Gewährleistung oder Garantie – oft heißt es im Vertrag „gekauft wie gesehen“.