SBB-Grossauftrag geht ins Ausland: So weit hätte es nie kommen dürfen
Der Entscheid der Bundesbahnen gegen die Thurgauer Stadler Rail entlarvt die Weltfremdheit der Schweiz. Die Vergabe nach Deutschland ist aus drei Gründen nicht vermittelbar.
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45 Kommentare
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Ernst Lehmann
vor 32 Minuten
Ja nun jetzt ist halt Siemens zu einem Auftrag gekommen. Und erst noch aus unserem direkten Nachbarland. Sind wir doch froh dass nicht die Chinesen diesen Auftrag erhalten haben. Das nächste mal wirds dann schon wieder Stadler Rail sein, so einen Schuss vor den Bug weckt immer ganz schön auf.
- 8 Empfehlungen
Urs Ender
vor 1 Stunden
Stadler und Spuhler und die ganze Politik wissen genau, wie die Auftragsvergabe im öffentlichen Bereich läuft. Die Bewertungskriterien sind von Anfang an bekannt und das diesbezüglich beste Angebot gewinnt. Bewertungsfehler können gerichtlich eingeklagt werden. So ist die politische Vorgabe an die Beschaffungsämter. In meiner ganzen Berufskarriere war es nicht anders, es ist ein harter aber nicht unfairer Kampf, manchmal gewinnt man, manchmal eben nicht. Spuhler zeigt sich als schlechter Verlierer und die Stimmungsmache soll wohl davon ablenken, dass es in der eigenen Verantwortung lag, das beste Angebot abzugeben. Wenn die 0.6% Preisabweichung entscheidend waren, dann hätte ein entsprechend tieferer Preis die Stadler Rail ja sicher nicht in den Ruin getrieben. Das ist halt ein Abwägen. Aber wie gesagt, jeder in diesem Geschäft weiss von Anfang an genau, wie es läuft. Die anderen waren diesmal anscheinend leider besser.