Die einflussreiche Mitte-Studie untersucht alle zwei Jahre unter anderem das Demokratieverständnis und die Menschenfeindlichkeit der Deutschen. Sie wird herausgegeben von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Der Sozialpsychologe Andreas Zick leitet sie seit 2014. Wir sprechen mit ihm über die neuesten Ergebnisse, Kritik an der Methodik und sein eigenes Verständnis der Mitte.

DIE ZEIT: Herr Zick, die neue Mitte-Studie stellt fest, dass der Anteil der Deutschen, die ein gefestigtes rechtsextremes Weltbild haben, seit 2023 von 8,3 auf 3,3 Prozent geschrumpft ist. Hat Sie das überrascht?