Ich muss ehrlich sagen, dass mir angst und bange wird. Eine sachliche Auseinandersetzung/ Aufarbeitung der Vergangenheit und Gegenwart ist so nicht möglich.
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Bei der Entnazifizierung ging es auch um Verurteilung von Täter/innen (was, wie wir wissen auch nicht konsequent erfolgte). Ging aber auch um andere Bereiche des Lebens - vor allem auch die Schule (System, Unterrichtsinhalt und Lehrkräfte). Mehr findet ihr hier —>
https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/dossier-nationalsozialismus/39605/demokratisierung-durch-entnazifizierung-und-erziehung/
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Ansonsten schaut euch vererbten Reichtum in Deutschland an, wer aktuell in der Politik ist und gewählt wird und wie wir sprechen … also wirklich aufgearbeitet oder bekämpft wurde hier nichts
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Ps: Hasskommentare oder historisch falsche Behauptungen sind keine “Meinung” und werden gelöscht.
#antisemitismus #rassismus #deutschland #österreich
2021 hat die Ampel-Regierung im Koalitionsvertrag festgelegt, eine verlässliche Finanzierung der Frauenhäuser sicherzustellen, das Hilfesystem auszubauen und dafür Bundesmittel einzusetzen (SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP: Koalitionsvertrag 2021-2025: S. 91).
Ein umfassendes Gewalthilfegesetz steht jedoch noch aus. Gerade für geflüchtete und migrierte Frauen sowie Frauen mit unsicherem Aufenthaltsstatus ist dieses Gesetz wichtiger denn je. Diese Frauen stehen vor intersektionalen Hürden, die beim Gewaltschutz besonders berücksichtigt werden müssen. Oft fehlen ihnen die sozialen Netzwerke und Ressourcen, um bei geschlechtsspezifischer Gewalt Hilfe zu erhalten. Frauen, die im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland kommen, sind oft gezwungen, in Gewaltbeziehungen zu bleiben, da sie erst nach drei Jahren einen eheunabhängigen Aufenthaltstitel erhalten können.
Auch Diskriminierung auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt erschweren die Situation von Migrantinnen erheblich und drangen sie häufig, in gewalttätige Beziehungen zurückzukehren. Physische, psychische und ökonomische Gewalt sind die Folge dieser ungerechten Gesetzeslage. Geflüchtete Frauen sind zudem in Sammelunterkünften einem hohen Gewaltrisiko ausgesetzt und dürfen aufgrund der Wohnsitzauflage die Kommune nicht verlassen. Es ist wichtig, gefährdete Gruppen besonders zu schützen, wie es die Istanbul-Konvention in den Artikeln 59-61 fordert.
Ein Gewaltschutzgesetz muss dringend eingeführt werden, um jene zu schützen, die besonders von Gewalt betroffen sind und denen der gesellschaftliche Schutz am meisten fehlt. Der Artikel 31 muss daher dringend reformiert werden und den Forderungen der Istanbul-Konvention Nr. 59 entsprechen. Die Wohnsitzauflage für geflüchtete Frauen muss abgeschafft werden, damit sie den Schutz erhalten, den sie benötigen.
Die @zif_autonomefrauenhaeuser hat in diesem Zusammenhang die Petition "Gewaltschutz kostet Geld und rettet Leben: Gewalthilfegesetz für alle Frauen - JETZT!" gestartet. Mach mit, unterzeichnet auch die Petition (link in bio) #GewaltHilfeGesetzJetzt
Helft uns, indem Ihr das Video unter dem Hashtag #GewalthilfegesetzFürAlle teilt. Taggt uns gerne!
#DaMigra