Für Michael ist Fantasy eine absolute Leidenschaft. Gute Bücher im Genre kennt er viele, musste sich für diesen Artikel aber auf fünf Stück beschränken. Kennt ihr sie alle?
»Kannst du mir ein gutes Fantasy-Buch empfehlen?« So etwas sollte mich niemand fragen. Vor allem nicht, wenn der- oder diejenige keine zwei Stunden Zeit mitbringt. Denn was meint die Person, wenn sie den Begriff Fantasy verwendet?
Sprechen wir jetzt von einem Mittelalter-Epos voller edler Ritter und mystischer Drachen? Oder von einem alternativen Universum, das seine ganz eigenen Regeln und Möglichkeiten mitbringt? Das Genre ist so grenzenlos wie die Fantasie seiner Autoren.
Vor allem ist es ein völlig überlaufenes Genre: Gefühlt gibt es mehr Fantasy-Romane auf der Welt als Sand am Meer. Einfach blind ins Regal greifen, kann schnell in einer Katastrophe enden. Die Mixtur muss genauso wohlüberlegt sein wie die eines Zaubertranks. Der Stoff darf nicht zu klischeebeladen sein, andererseits möchte ich auch nicht erst eine fiktive Sprache erlernen, um der Geschichte überhaupt folgen zu können.
In diesem Artikel möchte ich euch daher fünf großartige Werke präsentieren, die sicher auch Tolkien gerne gelesen hätte.
Träume der Todgeweihten
- Autor: Nicolas Lietzau
- Release: Juni2022
- Seiten: 904
Dieses Buch kann nicht ohne den Namen Enderal besprochen werden, der legendären Full-Conversion-Mod für Skyrim. Warum? Weil derselbe Autor dahintersteckt. Vorwissen ist allerdings nicht erforderlich, »Träume der Todgeweihten« behandelt einen eigenen Handlungsstrang, in welchem »Der Herr der Ringe« auf »Inception« trifft.
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vor 29 Minuten
Die Bücher von Walter Moers sind tatsächlich sehr zu empfehlen. Speziell die Geschichten rund um Käpt'n Blaubär sind ein ganz anderes (komplexeres) Kaliber als das, was man aus dem Kinderprogramm der Öffentlich-Rechtlichen kennt. Als Kind bzw. heranwachsender Jugendlicher hatte ich natürlich mal die eine oder andere Folge gesehen, aber nie aktiv verfolgt. Um so überraschter war ich dann Jahre später von den Romanen, die vor Fantasie und Kreativität geradezu überquellen und, wie Michael Sonntag schon richtig analysiert hat, stets den richtigen Ton zwischen Klamauk und Dramatik treffen. Ganz große Kunst.
vor 2 Stunden
Rumo und die Wunder im Dunkeln. Auch vom Herrn Moers.
Im Einstieg wird man auch als Erwachsener nochmal zum Bettnässer.
Und die eine million cooler, witziger, fürchterlicher Ideen die sonst noch vorkommen.... sooooo toll!
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