Arbeitsmarkt: In diesen Berufen ist die Jobsuche für Akademiker besonders schwer
Eine gute Ausbildung schützt vor Arbeitslosigkeit? Nicht immer. Neue Daten zeigen, in welchen Branchen es Akademiker gerade schwer haben, eine Stelle zu finden.
Arbeitslosigkeit bei Akademikern steigt drastisch: Weniger offene Stellen, schwache Konjunktur und Digitalisierung als Gründe. Besonders betroffen sind Softwareentwickler, Mediengestalter und Architekten. Auch Managementpositionen und spezialisierte Tätigkeiten sind gefährdet. Trotzdem schützt gute Ausbildung vor Arbeitslosigkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind entscheidend. Akademiker finden im Schnitt schneller wieder einen Job als andere, aber die Herausforderungen bleiben groß.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich?
Wer derzeit arbeitslos wird, hat es nicht leicht. Selbst gut ausgebildete Akademikerinnen und Akademiker suchen in gewissen Branchen lange, bis sie etwas Neues finden. Denn: Es gibt immer weniger offene Stellen. "Die Zahl hat sich in den vergangenen Jahren halbiert – von zwei auf rund eine Million", sagt Alexander Kubis, der wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist.
Keine gute Nachricht für die mittlerweile etwas weniger als drei Millionen Menschen, die keinen Job haben. In 66 von 76 Berufsgruppen für Akademikerinnen und Akademiker, in denen mindestens 100 Menschen arbeitslos gemeldet sind, ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor. "Diese Entwicklung liegt zu einem großen Teil an der schwachen Konjunktur", sagt Kubis.