Wer derzeit arbeitslos wird, hat es nicht leicht. Selbst gut ausgebildete Akademikerinnen und Akademiker suchen in gewissen Branchen lange, bis sie etwas Neues finden. Denn: Es gibt immer weniger offene Stellen. "Die Zahl hat sich in den vergangenen Jahren halbiert – von zwei auf rund eine Million", sagt Alexander Kubis, der wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist.

Keine gute Nachricht für die mittlerweile etwas weniger als drei Millionen Menschen, die keinen Job haben. In 66 von 76 Berufsgruppen für Akademikerinnen und Akademiker, in denen mindestens 100 Menschen arbeitslos gemeldet sind, ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor. "Diese Entwicklung liegt zu einem großen Teil an der schwachen Konjunktur", sagt Kubis.