Wohnen Sie schon mit Kunst zusammen?

Der Anti-Künstler Donald Judd war der Schöpfer von unterkühlter Minimal Art, seine Wohnräume aber waren voll von warmer Lebendigkeit. Ein Plädoyer für Kunst in gelebter Wohnlichkeit.


Philipp Meier
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Donald Judd in seinem New Yorker Soho-Zuhause, einem ehemaligen Fabrikgebäude, hinter der selbst entworfenen Anrichte. Im Hintergrund der ebenfalls selbst entworfene Esstisch mit alten Bugholzstühlen, 1984.

Donald Judd, Second floor, 101 Spring Street, New York, 1984. ‘Donald Judd Spaces’ (Judd Foundation and DelMonico Books/Prestel, 2020)©
2020, ProLitteris, Zurich Photo Doris Lehni Quarella © Antonio Monaci

Wer kennt den Werbeslogan nicht? Er fragt uns danach, ob wir noch wohnen oder bereits leben. Sehr originell ist er nicht und suggeriert vor allem, dass wir mit den richtigen Wohnaccessoires auch richtig wohnen würden, das heisst: endlich lebten. In unseren Tagen erhält das Motto allerdings einen tieferen Sinn. Was brauchen wir eigentlich zum richtigen Wohnen?

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