"Ned, dass eine Leiche drinliegt", sagt Hubert Aiwanger und schaut durch den Nebel Richtung Unterholz. Zwischen seinen Fingern dreht er eine silberne Hülse. Unser Waldspaziergang hat noch nicht begonnen, da ist der stellvertretende bayerische Ministerpräsident, Wirtschaftsminister im Freistaat und oberste Raufbold der Freien Wähler unvermutet als Waffenexperte gefragt. Ich halte ihm ein Stück Munition hin, das dort auf dem Feldweg lag, wo seine Dienstlimousine parkt. "An der ist keiner gestorben", bilanziert er nach kurzer Examination des Fundstücks, gegenüber einem Hügel bei Pfaffenhofen, eine halbe Stunde Autofahrt von München entfernt.