Der neue Papst – hat man von dem schon was gehört? Nee, nicht wirklich, war bislang wohl die Antwort. Ja, er betet zwar seit seiner Amtseinführung im Mai regelmäßig für die Menschen, die in der Ukraine, im Gazastreifen, im Sudan unter Krieg leiden. Er appelliert auch an die Mächtigen, sich nicht so sehr ans Geld zu ketten, sondern sich frei von Reichtümern zu machen, aber der Aufruf blieb so allgemein, dass er alle und niemanden betraf. Und so konnte man den Eindruck gewinnen, dass das prägendste Ereignis in der kurzen Amtszeit von Leo XIV. die Feier anlässlich seines 70. Geburtstags gewesen ist. Doch diese Wahrnehmung hat sich geändert. Denn jetzt hat sich der Papst mit der MAGA-Bewegung in seinem Heimatland USA angelegt.
Kritik an US-Politik: Dieser Papst könnte Trump gefährlich werden
Es ist zum Verzweifeln: Die USA verkommen zur Autokratie und viel zu wenige wehren sich. Doch jetzt zeigt Leo XIV. Haltung. Ein Zeichen der Hoffnung!
Ein Kommentar von
Kilian Trotier