Für Géraldine verloren große Open Worlds wie in Assassin's Creed immer mehr an Faszination. Bis sie sich die Spielemüdigkeit mit fünf kleinen Titeln wieder abtrainierte. Und ihr könnt euch so auch wieder Lust aufs Erkunden machen!
Die gute Géraldine ist zwar bereits seit 2023 kein Teil der GameStar-Redaktion mehr. ABER: Ihre Spieletipps für alle, die des emsigen Daddelns ein wenig müde geworden sind, haben an Aktualität und Qualität nichts eingebüßt. Deshalb haben wir euch den Artikel aus dem Archiv geholt, falls ihr euch momentan in dieser Lage befindet.
Als Spieleredakteurin ist das Folgende schwer zuzugeben: Aber manchmal habe ich ein unglaubliches Spieletief. Meine Steam-Bibliothek kommt mir vor wie ein großes schwarzes Loch, jedes neue Spiel fühlt sich nach Arbeit an und ich kann mich einfach nicht durchringen, etwas Neues zu starten. Wieder viele Stunden riesige Maps wie ein Rasenmäher ablaufen, das Tagebuch mit Nebenquests füttern und irgendwann vergessen, was eigentlich die Haupthandlung war? Nein, danke.
Manchmal fällt es mir auch schwer, Spielewelten überhaupt noch zu würdigen. »Oho, beeindruckend, da hat also jemand Wochen damit zugebracht, realistischen Müll auf der Straße zu verteilen und liebevoll Vegetation zu simulieren … Wo ist mein nächster Questmarker?« Ich habe im Jahr 2022 schon so viele so detaillierte virtuelle Welten besucht, dass ich mich oft dabei ertappe, wie ich an eigentlich beeindruckenden Szenen einfach vorbeilaufe. Und ich bin nicht stolz darauf.
Doch dann kommt plötzlich die Rettung: ein ganz besonderes Spiel, das mich all das vergessen lässt. Das mir innerhalb kürzester Zeit ein Gefühl vermittelt, dass viele AAA-Open-Worlds in 100 Stunden nicht schaffen. Das mich befreit von der Spielemüdigkeit und dem ewigen Abklappern von Aufgaben. Das mir zeigt, was mich am Erkunden von Welten eigentlich so begeistert.
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vor einem Tag
Bitte mehr solcher Artikel. Danke
vor einem Tag
Géraldine ist immer noch ein großer Verlust für die GameStar bzw den Podcast :(
Sehr schade, sie nur noch so selten im freien Gamespodcast Feed zu hören.
vom 30.09.2022, 16:18 Uhr
Spiele gerade die Mass Effect Legendary Edition und hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß beim Zocken.
Mir ist aufgefallen, dass ein guter Weg, um seiner Spielemüdigkeit entgegenzuwirken, der ist, sich einfach mal mit Spielen und/oder Genre zu beschäftigen, um die man bisher einen Bogen gemacht hat. Dadurch bin ich vor ein paar Monaten auf Expedition Rome aufmerksam geworden, obwohl ich keine Rundenstrategie mag (dachte ich!) und jetzt ME obwohl ich so Weltraumzeug nicht mag (dachte ich!).
Lerne da mein Hobby und wie ich es ausübe, immer wieder neu kennen. Vielleicht ein wenig wie bei langen Beziehungen und neuen "Spielarten" ;-)
vom 04.02.2023, 15:51 Uhr
@master_mck wenn dir Rundenstrategie jetzt gefällt, würde ich dir XCom2 ans Herz legen :)
vom 04.02.2023, 18:08 Uhr
@m0wlwurf
Das habe ich sogar schon rumfliegen auf Steam. Nur das Setting ist nicht so meins. Da hat mir Rom besser gefallen :-D
Danke dir aber für den Tipp.
vom 05.02.2023, 11:53 Uhr
@master_mck Klar, das Setting ist ein anderes. Aber es ist es wirklich toll umgesetzt. Den Entwicklern ist was gelungen, was ich nie für möglich gehalten hätte bzw. woran ich nichtmal gedacht habe bisher: Trotz Rundentaktik fühlt sich das Spiel actionreich an. Es treibt einem richtig das Adrenalin. :)
Aber vielleicht probiere ich mal Expedition Rome aus.. das kannte ich noch gar nicht :)
vom 27.09.2022, 03:09 Uhr
Bei mir war es tatsächlich Forza Horizon 5. Ich weiß nicht wieso, aber das Spiel macht mich einfach fröhlich mit seiner (zugegeben oberflächlichen) heile-Welt Festivalatmosphäre.
vom 31.07.2022, 17:23 Uhr
Meine Spielmüdigkeit wurde durch Subnautica beendet. Beruhigendes Survival mit toller Story und zum Erkunden einladende Welt ohne die allseits beliebten Kartenmarkierungen zum Abarbeiten. Herrlich. Rift auf die Nase geschraubt und einfach abgetaucht.
vom 29.07.2022, 12:08 Uhr
Ich hab den westlichen open World rpg's schon seit längerem den Tücken zugekehrt. Seit dem fuhl ich mich viel wohler am PC :)
vom 29.07.2022, 10:35 Uhr
Für mich hat tatsächlich Ghost of Tsushima und zuletzt Elden Ring das mit der Open World wieder gerettet. Aber ich bin immer noch sehr vorsichtig an welche Open World Spiele ich mich dran setze :)
vom 29.07.2022, 10:24 Uhr
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vom 26.07.2022, 19:34 Uhr
Das sind die Spieleempfehlungen die mich erfreuen (auch wenn ich Stray und Witness bereits auf der Liste hatte)
vom 26.07.2022, 15:41 Uhr
Wenn ich mal wieder vor einer meiner Spielebibliotheken stehe und nicht wirklich weiß, wohin ich der Welt entfliehen soll, dann wird es meist ein MMO. Früher WoW. Heute meist ESO. Aber bei Bedarf auch mal New World, Swtor oder so.
Neue Single Player holen mich nur noch ganz selten ab. Dann doch lieber das Home Coming Gefühl mit FF VII oder FF VIII oder der Mass Effect LE (Danke Amazon).
Und wenn es wirklich nur eine Stunde am Abend ist - dann halt mal ein Indy-Spiel zum antesten.
Aber am Ende wird es dann doch immer wieder ein MMO. Weite Welten mit so vielen Möglichkeiten. Hach...
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