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Eine HIV-Diagnose war früher eine tödliche Erkrankung. Heute können Betroffene nahezu so lange leben, wie Menschen ohne das Virus. Foto: iStock.com / Andrea Migliarini

Wie Innovation Krankheit besiegt: HIV

Es ist eine der großen pharmazeutischen Erfolgsgeschichten: Ab den späten 1980er-Jahren waren es antivirale Medikamente, die dem HI-Virus erstmals etwas entgegensetzen konnten. Davor galt: Eine HIV-Diagnose bedeutete eine tödliche Erkrankung, da es an wirksamen Therapiemöglichkeiten fehlte. Heute können Menschen mit dem Virus unter Behandlung fast so lange leben, wie Menschen ohne Virus.

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Die Zufriedenheit von Patient:innen stand im Mittelpunkt einer großen OECD-Studie – die Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit spricht im Interview über die Ergebnisse.

Bessere Gesundheitsversorgung durch Mitsprache der Patient:innen

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat mehr als 100.000 Patient:innen in 19 Ländern dazu befragt, wie zufrieden sie mit ihrer Gesundheitsversorgung sind. Doch Menschen aus Deutschland konnten nicht an dieser Studie teilnehmen. Dr. Ruth Hecker, Vorsitzende im Aktionsbündnis Patientensicherheit, zeigt sich entsetzt – wir haben mit ihr gesprochen.

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Bei der Behandlung der Bluterkrankheit hat die pharmazeutische Forschung einen Innovationsschub hingelegt. Selbst Gentherapien sind heute verfügbar. Foto: iStock.com / SbytovaMN

Wie Innovation Krankheit besiegt: Hämophilie

Unbehandelt potenziell tödlich: Die Hämophilie – auch Bluterkrankheit genannt – ist eine seltene Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Die Entwicklung von so genannten Faktorpräparaten war ein Wendepunkt in der Therapie – seitdem hat die pharmazeutische Forschung einen regelrechten Innovationsschub hingelegt. Selbst Gentherapien sind verfügbar.

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Eine moderne Diabetes-Therapie nimmt den gesamten Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System der Menschen in den Blick – um schwere Folgeerkrankungen möglichst zu verhindern.

Ein gutes Leben mit Diabetes: „Die Chancen stehen so gut wie noch nie“

1923 machte das forschende Pharmaunternehmen Lilly das weltweit erste Insulinpräparat verfügbar – ein Meilenstein für die Behandlung von Diabetes . Seitdem hat die Forschung viele Fortschritte gemacht. Es stehen heute gezielt wirkende Arzneimittel zur Verfügung, die weitaus mehr können als nur den Blutzuckerspiegel zu senken. Darüber spricht Dr. Jörg-Markus Paul, Medizinischer Leiter Kardiometabolische Gesundheit bei Lilly Deutschland, im Interview.

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Die Aussage des Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes, die Ausgaben für patentgeschützte Arzneimittel seien um 180 Prozent gestiegen, ist von Fakten nicht gedeckt. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Nudphon Phuengsuwan

Arzneimittelausgaben: Hochzeit der Zahlenjongleure

Im Interview mit dem Tagesspiegel hat der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Oliver Blatt mehr Kostenkontrolle bei den Ausgaben für patentgeschützte, innovative Arzneimittel gefordert. Seine Aussage, diese seien seit 2012 um 180 Prozent gestiegen, ist von Fakten nicht gedeckt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Kürzungen bei Entwicklungshilfen bedrohen die Gesundheit von Menschen weltweit. Laut einer aktuellen Studie drohen viele zusätzliche Tuberkulose-Fälle. Foto: iStock.com / Md Ariful Islam

Gekürzte Gelder im Kampf gegen Tuberkulose: Das könnte der Menschheit teuer zu stehen kommen

Rund 1,3 Millionen Menschen sterben jedes Jahr auf dem Globus an Tuberkulose – dabei ist sie heilbar. Statt alle Kräfte zu bündeln, um die Krankheit zu eliminieren, macht die Weltgemeinschaft Rückschritte. Eine Studie im Fachblatt „The Lancet Global Health“ zeigt: Kürzen Geberländer wie die USA oder Deutschland ihre Entwicklungshilfen, könnte das viele zusätzliche Infektionen und Todesfälle zur Folge haben.

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Frauen besser werden kann. Foto: ©iStock.com/libre de droit

Brustkrebs in Deutschland: Mehr Fortschritt ist möglich

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen und nach dem Lungenkarzinom die zweithäufigste Krebstodesursache – obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren dramatisch verbessert hat. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Patientinnen besser werden kann.

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Die Krankenkassen stehen finanziell unter Druck. Am medizinischen Fortschritt, an innovativen Arzneimitteln sparen? Das ist nicht die Lösung. Foto: ©iStock.com/ipopba

Die Gesetzliche Krankenversicherung und ihr Pharma-Problem

Das Gesundheitswesen steht finanziell unter Druck, die Ausgaben für Arzneimittel und entsprechende Sparmaßnahmen geraten in den Fokus der Debatte – und am Ende steht die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wieder nicht auf stabilen Beinen. So lief das bisher. Und so läuft das im schlechtesten Fall auch in Zukunft ab. Es ist höchste Zeit, diesen Teufelskreis zu verlassen und einen Perspektivwechsel zu wagen – schließlich ist ein nachhaltiges GKV-System zentral für die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik.

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Eine HIV-Diagnose war früher eine tödliche Erkrankung. Heute können Betroffene nahezu so lange leben, wie Menschen ohne das Virus. Foto: iStock.com / Andrea Migliarini

Wie Innovation Krankheit besiegt: HIV

Es ist eine der großen pharmazeutischen Erfolgsgeschichten: Ab den späten 1980er-Jahren waren es antivirale Medikamente, die dem HI-Virus erstmals etwas entgegensetzen konnten. Davor galt: Eine HIV-Diagnose bedeutete eine tödliche Erkrankung, da es an wirksamen Therapiemöglichkeiten fehlte. Heute können Menschen mit dem Virus unter Behandlung fast so lange leben, wie Menschen ohne Virus.

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Die Zufriedenheit von Patient:innen stand im Mittelpunkt einer großen OECD-Studie – die Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit spricht im Interview über die Ergebnisse.

Bessere Gesundheitsversorgung durch Mitsprache der Patient:innen

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat mehr als 100.000 Patient:innen in 19 Ländern dazu befragt, wie zufrieden sie mit ihrer Gesundheitsversorgung sind. Doch Menschen aus Deutschland konnten nicht an dieser Studie teilnehmen. Dr. Ruth Hecker, Vorsitzende im Aktionsbündnis Patientensicherheit, zeigt sich entsetzt – wir haben mit ihr gesprochen.

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Bei der Behandlung der Bluterkrankheit hat die pharmazeutische Forschung einen Innovationsschub hingelegt. Selbst Gentherapien sind heute verfügbar. Foto: iStock.com / SbytovaMN

Wie Innovation Krankheit besiegt: Hämophilie

Unbehandelt potenziell tödlich: Die Hämophilie – auch Bluterkrankheit genannt – ist eine seltene Erbkrankheit, bei der die Blutgerinnung gestört ist. Die Entwicklung von so genannten Faktorpräparaten war ein Wendepunkt in der Therapie – seitdem hat die pharmazeutische Forschung einen regelrechten Innovationsschub hingelegt. Selbst Gentherapien sind verfügbar.

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Eine moderne Diabetes-Therapie nimmt den gesamten Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System der Menschen in den Blick – um schwere Folgeerkrankungen möglichst zu verhindern.

Ein gutes Leben mit Diabetes: „Die Chancen stehen so gut wie noch nie“

1923 machte das forschende Pharmaunternehmen Lilly das weltweit erste Insulinpräparat verfügbar – ein Meilenstein für die Behandlung von Diabetes . Seitdem hat die Forschung viele Fortschritte gemacht. Es stehen heute gezielt wirkende Arzneimittel zur Verfügung, die weitaus mehr können als nur den Blutzuckerspiegel zu senken. Darüber spricht Dr. Jörg-Markus Paul, Medizinischer Leiter Kardiometabolische Gesundheit bei Lilly Deutschland, im Interview.

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Arzneimittelausgaben: Hochzeit der Zahlenjongleure

Im Interview mit dem Tagesspiegel hat der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Oliver Blatt mehr Kostenkontrolle bei den Ausgaben für patentgeschützte, innovative Arzneimittel gefordert. Seine Aussage, diese seien seit 2012 um 180 Prozent gestiegen, ist von Fakten nicht gedeckt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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