Nachtkritik zu „Die Stefan Raab Show“Um es mit Raab zu sagen: „Kein Scherz“

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Hatte die Sache mal besser im Griff: Stefan Raab. (Archiv)
Hatte die Sache mal besser im Griff: Stefan Raab. (Archiv) (Foto: Matthias Balk/dpa)

Zur neuen Raab-Sendung gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Es gibt Hoffnung. Die schlechte...

Von Johannes Korsche

Die gute Nachricht zuerst: Es gibt Hoffnung. Es könnte sein, dass Stefan Raab an diesem Mittwochabend aus seinem inzwischen rufschädigenden schöpferischen Wachkoma aufwacht. Es wäre ihm zu wünschen, schließlich schlachtet RTL den besorgniserregenden Zustand des einst so großen Fernsehmannes seit Monaten in den unterschiedlichsten Sendungen unerbittlich aus– ganz so wie man das vom Reality-TV-Ekelprüfungssender erwarten würde. Aber trotzdem: Erlauben Sie sich zu hoffen! Es gibt nämlich mindestens zwei Gründe, die die Hoffnung auf das Fernsehwunder nähren, dass Raab bald wieder Unterhaltungsfernsehen macht. So richtig mit Leidenschaft. So wie in den ersten Jahren von TV-Total, als Raab nur von sich selbst und seinem Ich-zeig-dir-meinen-Weisheitszahn-Lachen überstrahlt wurde.

RTL
:Ist das ernsthaft die Raab-Offensive?

Stefan Raab will mit seiner neuen RTL-Show endlich den Sprung zurück ins abendliche Fernsehen schaffen. Über eine Fernsehviertelstunde, in der wirklich gar nichts klappen will.

SZ PlusVon Thore Rausch