"Was sollten werdende Eltern wissen, bevor das erste Kind kommt?" Das haben wir unsere Leserinnen und Kollegen gefragt. Mehr als 2.500 Ratschläge haben uns erreicht. Hier eine Auswahl, die zukünftige Eltern gut vorbereitet.

  • Mit wem es gezeugt wird.
  • Es kommt ohne Gebrauchsanweisung. 
  • Es ist kleiner als gedacht. 
  • Man braucht viel weniger, als man denkt. Vor allem weniger Ratgeber.
  • Bei anderen Eltern krümelt es auch.
  • Diese Hochziehwindeln kann man an der Seite aufreißen. 
  • Auch wenn man den eigenen Mann sehr liebt: Im Nachhinein wäre bei der Geburt eine gute Freundin vielleicht besser gewesen. 
  • Ein Baby kann lauter pupsen als ein erwachsener Mann.
  • Für die Nächte: Leuchtschnulli
  • Kochboxen ergeben plötzlich Sinn.
  • Man kann glauben, es wird eins – oder aber in der 20. Schwangerschaftswoche erfahren, es sind zwei.
  • Ein Foto am Tag reicht.
  • Den Antrag auf Elterngeld vor der Geburt vorbereiten, sodass er nur noch abgeschickt werden muss. 
  • Körperflüssigkeiten lösen zwangsweise keinen Ekel mehr aus. 
  • Was heute noch klebt, kann man morgen schon wieder wegsaugen. 
  • Mit der Geburt beginnt ein Babysozialismus: Alles wird verhökert oder verschenkt. 
  • Getrennte Schlafzimmer sind nicht das Ende der Partnerschaft, sondern womöglich ihre Rettung.
  • Der Vater kann alles, was die Mutter kann. 
  • Die Mutter kann alles, was der Vater kann. 
  • Hebamme bereits mit Empfängnis suchen.
  • Manche Mädchen haben direkt nach der Geburt eine Art "Regelblutung". Das ist total normal und kein Grund zur Sorge.
  • Freude und Angst werden nie wieder so nahe beieinanderliegen.
  • Babys röcheln manchmal wie Darth Vader.
  • Man sollte sich überlegen, ob das Einkommen ausreicht.
  • Die große Liebe zum Kind stellt sich nicht automatisch ein.
  • Die Essensreste, vom eigenen Kind abgeschleckt, sind köstlich.
  • Als Frau kann man sehr lange nicht mehr joggen.
  • Nicht alle Freunde sind von dem Baby so begeistert wie man selber.
  • Plötzlich hat man einen neuen Chef oder eine neue Chefin. 
  • Der Milcheinschuss kann viel schmerzvoller sein als die Geburt selbst. 
  • Man muss das Baby aus den Sachen nehmen, bevor man diese in die Waschmaschine steckt. 
  • Es gibt Momente, da fühlt sich das Gehirn fragmentiert an.
  • Mit der Geburt kommen auch die Hämorrhoiden.
  • Man sollte vor dem ersten Kind nichts wissen – sonst würde man keins bekommen.
  • Niemand ist so anstrengend wie andere Eltern. 
  • Eine "natürliche Geburt ohne Schmerzbekämpfung" ist statistisch gesehen die Ausnahme. 
  • Die Pampers-Werbung lügt.
  • Im Vorfeld die Steuerklasse wechseln, um mehr Elterngeld zu erhalten. Das Elterngeld berechnet sich nämlich aus dem Nettogehalt.
  • Die Wohnung zu verlassen, kann zwei Stunden dauern.
  • "Schreibabys" existieren.
  • Die Versprechen des anderen Elternteils können sich nach der Geburt schnell in Luft auflösen.
  • Es dauert ein paar Wochen bis zum ersten Sex.
  • Vieles wird nur noch einhändig gemacht. Oder eben gar nicht mehr.
  • Man kann sich ein besonders kluges, aufgeschlossenes, fröhliches, neugieriges Kind wünschen – aber letztlich zieht man aus einem großen Lostopf. 
  • Es stimmt, dass ein Baby die ganze Zeit schläft. Aber halt AUF Mama. 
  • Ein E-Reader mit Licht lohnt sich. 
  • In den ersten Tagen sind die Windeln pechschwarz und das ist auch noch gut so.
  • Es ist ok, sich nach seinem alten Leben zu sehnen.
  • Stillbrüste wieder hinter sich zu lassen, kann auch ein Verlust sein.
  • Alles nur eine Phase! Anschließend folgt die nächste.
  • 90 Prozent der Vorsätze über Erziehung überdauern das erste Jahr nicht.
  • Es lohnt sich, eine Paartherapie im Voraus zu buchen. 
  • Babys können nicht schnäuzen.
  • Einschlafhilfe: zehn Stunden Staubsaugergeräusche über YouTube.
  • Atmen.
  • Ab dem positiven Schwangerschaftstest wird man Angst um das Kind haben.
  • Auch wenn du krank bist, wirst du Lego-Welten bauen.
  • Kalter Kaffee wird Standard.
  • Man kann sehr alleine sein, wenn alle Freunde arbeiten gehen.
  • Ohne Kind kann man sich einfach nicht die Situation mit Kind vorstellen. 
  • Partner können sehr darunter leiden, nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen.
  • Spielplätze sind die neuen Clubs. 
  • Es wird überall in deiner Wohnung Sand sein. Es gibt keine Möglichkeit, das zu verhindern.
  • Man muss sich selbst in den verfahrensten Situationen bewusst machen, dass man verantwortlich ist und Lösungen finden muss. Manchmal hilft aber auch mitweinen.
  • Man braucht unbedingt eine Spülmaschine. 
  • Selbst wenn es irgendwann sprechen kann, wirst du sehr oft nicht wissen, was es braucht.
  • Den Tüllrock wird sie/es irgendwann auch wieder ausziehen. 
  • Man freut sich auf den Montag, weil die Kita wieder aufmacht.
  • Wocheneinkauf ist Me-Time! 
  • Arbeiten ist Me-Time!
  • Im ersten Jahr in der Kita ist das Kind ständig krank.
  • Du wirst dich irgendwann entscheiden müssen, ob das Kind weint und du auf Toilette gehst oder ob du mit Kind auf dem Schoß auf Toilette gehst.
  • Die Verantwortung ist total und es gibt kein Zurück.
  • (Fast) jede Diskussion lässt sich mit einem Maoam beenden. 
  • Du wirst in zehn Jahren wissen, wer Checker Tobi ist.
  • Es ist Quatsch, zu denken, während das Kind schläft, könne man seine Masterarbeit schreiben. 
  • Das Kindergehirn kann sehr lange keinen Perspektivwechsel leisten – sie wollen uns nicht ärgern! 
  • Spinatflecken sind der Endgegner.
  • Du wirst Glitzereinhörner der Größe nach sortieren und Spaß dabei haben.
  • Es wird Freunde geben, die sich nach dem ersten Besuch nie wieder blicken lassen. 
  • Familienhotels sind viel geiler als Vanlife.
  • Du wirst vieles machen, was du bei deinen Eltern immer falsch fandest.
  • Kinder sind eigene Persönlichkeiten von Tag eins an. 
  • Man braucht nicht mehr ins Kino zu gehen, weil man dort einschläft und sich der Babysitter nicht lohnt.
  • Bewahre die Brio-Bahn auf. Für Enkelkinder.
  • Man weiß noch nicht, wie sehr man lieben kann.
  • Nur ein Satz aus einem Erziehungsratgeber: "Es ist völlig normal, dass Sie ab und an Ihr Kind aus dem Fenster werfen wollen … Es ist nicht normal, es auch zu tun!"
  • Türen sind wichtig. 
  • Man wird es vermutlich nicht so gut machen, wie man es sich vorstellt.
  • Pubertät ist erblich.
  • Nimm dein Kind ernst, aber nicht persönlich.
  • Der Stoffrest um die Hüfte der 14-Jährigen ist eine Shorts.
  • Alkohol. Nein. Doch, im Ernst, Alkohol.
  • Du wirst deine eigenen Eltern völlig anders sehen.
  • In der Pubertät wirst du jeden Tag einen neuen Menschen kennenlernen.
  • Wer ein Kind großgezogen hat, kann ohne Probleme bis um fünf Uhr auf einer Party tanzen und um neun Uhr arbeiten.
  • Auch wenn das Kind 20 wird, ist nicht Schluss.
  • Dein Kind wird die Popmusik seiner Kindheit irgendwann ironisch hören. 
  • Der Mensch, der nach dem Auszug der Kinder noch neben dir sitzt, ist deine Frau.