Es war in den Jahren der Eurokrise, als die Verhandlungsnächte in Brüssel spät endeten und die Schlagzeilen vom Ende des Euro raunten, da kam Björn Brüsch aus Potsdam eine fast schon eigenartige Idee. Ausgerechnet als die heimische Währung am Abgrund stand, wollte der Angestellte für seine Tochter ein kleines Vermögen anlegen. Nicht als Lebensversicherung, nicht in Goldbarren, sondern an der Börse. Seine Idee: mit kleinen Schritten an den Aktienmarkt, jeden Monat 25 Euro. "Mit meiner Tochter hat sich auch das Depot entwickelt", sagt Brüsch heute.
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© Erli Grünzweil für DIE ZEIT
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