ZEIT: Wie gelingt es, aus einzelnen Egos eine Gruppe zu machen?

Behrens de Luna: Am wichtigsten ist, dass man sich jede Woche wieder Zeit nimmt, um gemeinsam über bestimmte Themen zu sprechen, zum Beispiel: Wie gehen wir mit Niederlagen um, welche Rituale geben uns Kraft? Wer übernimmt die Führung, wer ist verantwortlich? Manchmal reicht ein Spieler, um die Dynamik einer Mannschaft komplett zu verändern. Das konnte man in der vergangenen Saison gut bei Davie Selke beobachten. Er ist eine natürliche Führungsperson, ein Allroundtalent – es war beeindruckend, wie er die Dynamik gedreht hat.