Bayerische Staatsgemäldesammlungen„Systemversagen nicht festzustellen“

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Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) spricht im April über die Vorgänge an den Staatsgemäldesammlungen und verkündet den Rücktritt von Generaldirektor Bernhard Maaz.
Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) spricht im April über die Vorgänge an den Staatsgemäldesammlungen und verkündet den Rücktritt von Generaldirektor Bernhard Maaz. (Foto: Leonie Asendorpfdpa)

Nach Raubkunstaffäre und weiteren Vorwürfen: Markus Blume, Bayerns Minister für Wissenschaft und Kunst, legt einen Zwischenbericht zu den Vorgängen an den Staatsgemäldesammlungen vor.

Von Jörg Häntzschel

Sogar die CSU stimmte mit, und das kommt selten vor: Nachdem die SZ im Februar über Verstöße der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Umgang mit NS-Raubkunst berichtet hatte, beschloss der bayerische Landtag, der zuständige Minister Markus Blume solle bis Juli über die Vorgänge und ihre Aufarbeitung berichten. Das hat er nun am Donnerstag getan.

Bayerns Umgang mit NS-Raubkunst
:Taskforce „Nichtstun“

Bayerns Kunstminister Blume versprach nach dem Skandal um Raubkunst an den Staatsgemäldesammlungen eine „neue Ära der Wiedergutmachung“. Doch sein Ministerium und die Museen scheinen am Kurs des Verzögerns und Verschleierns festzuhalten.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

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