Sogar die CSU stimmte mit, und das kommt selten vor: Nachdem die SZ im Februar über Verstöße der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Umgang mit NS-Raubkunst berichtet hatte, beschloss der bayerische Landtag, der zuständige Minister Markus Blume solle bis Juli über die Vorgänge und ihre Aufarbeitung berichten. Das hat er nun am Donnerstag getan.
Bayerische Staatsgemäldesammlungen„Systemversagen nicht festzustellen“
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Nach Raubkunstaffäre und weiteren Vorwürfen: Markus Blume, Bayerns Minister für Wissenschaft und Kunst, legt einen Zwischenbericht zu den Vorgängen an den Staatsgemäldesammlungen vor.
Von Jörg Häntzschel
Bayerns Umgang mit NS-Raubkunst :Taskforce „Nichtstun“
Bayerns Kunstminister Blume versprach nach dem Skandal um Raubkunst an den Staatsgemäldesammlungen eine „neue Ära der Wiedergutmachung“. Doch sein Ministerium und die Museen scheinen am Kurs des Verzögerns und Verschleierns festzuhalten.
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