Regelmäßig geht Gerhard Dobler ins Grüne. Nicht so sehr zum Spazierengehen. Vielmehr sammelt er seit 17 Jahren an klar definierten Orten Zecken. Besonders in den Monaten Mai, Juni und Juli ist er in Bayern unterwegs. Eigentlich überall, wo im Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME)-Herde bekannt werden. In Deutschland, in Österreich und auch in der Slowakei. Dobler steckt die von ihm gefundenen Achtbeiner in große Röhrchen und zählt sie. In diesem Jahr findet er sehr viel mehr Zecken als sonst. Das beobachtet der 62-jährige Facharzt für medizinische Mikrobiologie und Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für FSME am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München mit wachsender Sorge.
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