Es gibt Elternsätze, die man, kaum ausgesprochen, schon wieder bereut. Man weiß, sie bringen nichts, sie schaden vielleicht sogar, aber man sagt sie trotzdem, aus Zeitmangel, Anspannung, manchmal Verzweiflung: Iss den Brokkoli, erst dann gibt es Nachtisch! Das ist für mich so einer.
Denn obwohl ich mittlerweile Frieden mit meinem eigenen Essen geschlossen habe, gelingt es mir nicht wirklich, mich auch bei der Ernährung meiner Kinder zu entspannen. Ich kann doch nicht einfach auch auf ihre Intuition vertrauen? Wir Eltern kaufen ein und kochen, unsere Kinder sind abhängig von uns. Bestimmen wir damit nicht automatisch alles rund ums Essen?