Airbnb werde bald nicht nur Übernachtungsplätze vermitteln, sondern auch "einzigartige Erlebnisse", kündigt Firmenchef Brian Chesky an. Er will ein "Amazon für Dienstleistungen" schaffen – dabei hat sein Unternehmen gerade wieder Ärger mit Behörden.
Airbnb plant, sein Geschäft zu diversifizieren, indem es seinen Nutzern die Möglichkeit bietet, auch Dienstleistungen und Erlebnisse zu buchen. Dies soll das Unternehmen unabhängiger vom streng regulierten Vermietungsgeschäft machen. CEO Brian Chesky betont, dass die Erweiterung des Angebots nicht auf regulatorische Risiken zurückzuführen ist, sondern darauf, dass das Geschäft mit Unterkünften Grenzen hat. Durch die Vermittlung von Dienstleistungen wie Catering oder Massagen will Airbnb auch außerhalb der Urlaubszeiten Umsätze generieren. Chesky betont, dass Airbnb nicht für Wohnungsmangel und Massentourismus verantwortlich ist. Trotz Kritik und regulatorischen Herausforderungen plant Airbnb, zu einer globalen Plattform für Dienstleistungen zu werden, die einzigartige Erlebnisse vermittelt.
Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.
DIE ZEIT: Herr Chesky, 2024 hat Airbnb fast 500 Millionen Übernachtungen vermittelt. Nun sollen Ihre Nutzer auch Dienstleistungen und Erlebnisse auf Ihrer Plattform anbieten und buchen. Wollen Sie Airbnb unabhängiger vom Geschäft mit Vermietungen machen, das in manchen Städten sehr streng reguliert wird? In Berlin etwa darf man eine Zweitwohnung maximal für 90 Tage pro Jahr an Kurzurlauber vermieten.
Brian Chesky: Ja, wir stellen Airbnb auf mehrere Füße. Aber das liegt nicht an den regulatorischen Risiken, die wir gut im Griff haben.