«The Big Short»: Das beste Buch zur grössten Krise des Kapitalismus

Michael Lewis' Klassiker ist fundiert, verblüffend und – wer hätte es gedacht? – manchmal sogar heiter.

Linus Schöpfer 5 min
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Auf ihn mit Gebrüll: 2015 wurde «The Big Short» von Adam McKay verfilmt. In dieser Szene spielt Ryan Gosling (ganz rechts) einen von Lewis’ Genies, die den Kollaps kommen sahen. Links ein paar Finanzspezialisten, die die bittere Realität noch nicht wahrhaben wollen.

Auf ihn mit Gebrüll: 2015 wurde «The Big Short» von Adam McKay verfilmt. In dieser Szene spielt Ryan Gosling (ganz rechts) einen von Lewis’ Genies, die den Kollaps kommen sahen. Links ein paar Finanzspezialisten, die die bittere Realität noch nicht wahrhaben wollen.

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Der Aktienmarkt ist ein mysteriöses Wesen. Wie es künftig zucken wird, kann niemand wissen. Auch in den kommenden Tagen und Jahren werden die hochbezahlten, bestens ausgebildeten Geld-Cracks von Zürich, London und Singapur aufs Neue übertölpelt werden. Einen besonders krassen Fall erlebten sie im Herbst 2007, als der amerikanische Immobilienmarkt zusammenbrach und die Staaten ihren wacklig gewordenen Bankriesen unter die Arme greifen mussten. So auch bei uns, als die Schweiz der UBS zweifelhafte Wertpapiere abnahm und sie mit Milliarden aufpäppelte. Ganze Bücherstapel wurden danach darüber geschrieben. Weshalb diese Krise unvermeidlich, wieso sie absehbar gewesen sei.

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