Nahost

Irans Wirtschaft steuert auf den Kollaps zu

Isolation, marode Infrastruktur, schwache Währung: Irans Wirtschaft lag schon vor Israels Angriff am Boden. Nun steht sie vor dem Kollaps.

Ökonomisch ist der Krieg zwischen Iran und Israel einer mit ungleichen Mitteln.
Ökonomisch ist der Krieg zwischen Iran und Israel einer mit ungleichen Mitteln.Atta Kenare/Picturedesk

Anfang März hatte das iranische Regime dann genug: Im September 2024 kostete ein US-Dollar auf dem inoffiziellen Markt noch 60.000 Toman – ein Toman sind zehn Rial –, Anfang März des heurigen Jahres mussten Iraner bereits mehr als 93.000 Toman für die US-Währung hinblättern. Und Wirtschaftsminister Abdolnaser Hemmati musste seinen Platz räumen. Seit Montag ist sein Nachfolger im Amt. Seyed Ali Madanizadeh soll die iranische Wirtschaft, vor allem aber die iranische Währung stabilisieren. Was in einem heruntergewirtschafteten Land wie dem Iran ohnehin keine einfache Aufgabe ist, wird durch den Krieg mit Israel womöglich zum Ding der Unmöglichkeit. Die ohnehin marode Infrastruktur steht unter Beschuss. Und die Währung, die ab Anfang April wieder etwas aufgewertet hatte, befindet sich erneut im freien Fall.

Das Regime kämpft gegen den Kollaps

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