Auf Einladung des Forums der Religionen Paderborn traf sich Bürgermeister Michael Dreier mit den Vertreterinnen und Vertretern der Paderborner Religionsgemeinschaften. Gastgeber war die Jüdische Kultusgemeinde Paderborn. Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Xenia Nickel, lies es sich nicht nehmen, ihre Gäste mit einem koscheren Imbiss zu bewirten. Sie betonte in Ihrer Begrüßung: „Wir sind eine offene Synagoge. Wir möchten Teil der Stadtgesellschaft sein und uns nicht verstecken. Hier ist jeder willkommen!“. Willkommen war auch Bürgermeister Michael Dreier, der die Entwicklung des Forums der Religionen seit Jahren begleitet und als großer Fürsprecher des interreligiösen Bündnisses gilt. „Diese Form des Miteinanders der Religionen ist meines Erachtens deutschlandweit einzigartig. Ich kenne nichts Vergleichbares. Ich kann nur immer wieder betonen, wie dankbar ich bin, dass wir das Forum der Religionen in unserer Stadt haben!“, machte Dreier deutlich.
Zur ersten Sitzung des Jahres begrüßten die Mitglieder des Forums der Religionen Paderborn einen Ehrengast. Der Paderborner Weihbischof Matthias König machte im Rahmen seiner aktuellen Visitationsreise im Dekanat Paderborn Station bei dem regelmäßigen Treffen und zeigte sich sehr interessiert an den vielen guten Erfahrungen der Mitglieder, in dem nun seit fast 20 Jahren bestehenden Gremium der in Paderborn ansässigen Religionsgemeinschaften.
Eine Dialog-Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche führte jetzt die Teilnehmenden in den Orient. Das Bildungshaus Liborianum hatte in Kooperation mit dem Forum der Religionen Paderborn zu einem Abend mit Dr. Dr. Michael Gmelch aus Meran eingeladen.