ESC in Österreich: "Wenn mir das zu teuer ist, dann nehm ich nicht teil oder schicke ein Lied hin, von dem ich weiß, dass es nicht gewinnen wird"
Der Songcontest wird 2026 in Österreich stattfinden. Wer das alles bezahlen soll? Darüber wird ebenso eifrig diskutiert, wie zur Frage: Wo? Oliver Fritz vom Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo hat einen Favoriten – und es ist nicht Wien.
Oliver Fritz freut sich auf den Songcontest 2026 in Österreich und sieht die Kosten als Teil des Spiels an. Er betont, dass der Nutzen des Events, sowohl direkt als auch indirekt durch den touristischen Mehrwert, die Ausgaben rechtfertigen kann. Die Diskussion über den Austragungsort zeigt ein wachsendes Interesse von Städten wie Linz, Graz und Innsbruck, die sich als attraktive Alternativen zu Wien präsentieren. Fritz betont, dass jede dieser Städte als Austragungsort geeignet wäre, und zeigt sich erfreut über die Vielfalt der potenziellen Standorte.
Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.
DIE ZEIT: Herr Fritz, freuen Sie sich auf den Songcontest 2026 in Österreich, oder rechnen Sie schon besorgt nach, was das alles kosten wird?
Oliver Fritz: Nein, ich habe mich über den Sieg gefreut und dachte: Super Sache, dass das in Österreich stattfinden wird. Mich hat überrascht, dass sofort die Frage nach den Kosten aufkam.
ZEIT: Noch mitten in der Nacht.
Fritz: Ja, aber Entschuldigung, dann brauche ich ja erst gar nicht teilnehmen. Man weiß ja, dass der Sieger im darauffolgenden Jahr die Veranstaltung ausrichtet. Wenn mir das zu teuer ist, dann nehm ich nicht teil oder schicke ein Lied hin, von dem ich weiß, dass es nicht gewinnen wird.