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Ungemütliches Tropenparadies

Die Scheinwelt der Luxushotels für ausländische Touristen hat mit der Lebensrealität auf den Malediven wenig zu tun. Ein Buch gibt Einblick in die bedrückende Lage im tropischen Inselstaat.

Volker Pabst
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Die Luftaufnahme zeigt die Insel Malé, die gleichzeitig Hauptstadt der Malediven ist. Sie zählt zu den am dichtesten besiedelten Räumen weltweit: Auf 5,7 Quadratkilometern leben etwa 134 000 Menschen, oft teilen sich mehrere Familien eine der kleinen und teuren Wohnungen. Der jungen Generation fehlt es an Arbeitsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven ebenso wie an Freiräumen; viele suchen bei harten Drogen Zuflucht vor der totalen sozialen Kontrolle. (Bild: Jacob Balzani Lööv)

Die Luftaufnahme zeigt die Insel Malé, die gleichzeitig Hauptstadt der Malediven ist. Sie zählt zu den am dichtesten besiedelten Räumen weltweit: Auf 5,7 Quadratkilometern leben etwa 134 000 Menschen, oft teilen sich mehrere Familien eine der kleinen und teuren Wohnungen. Der jungen Generation fehlt es an Arbeitsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven ebenso wie an Freiräumen; viele suchen bei harten Drogen Zuflucht vor der totalen sozialen Kontrolle. (Bild: Jacob Balzani Lööv)

Die weltweit höchste Scheidungsrate, öffentliche Auspeitschungen für ausserehelichen Sex und gemessen an der Gesamtbevölkerung die wohl grösste Zahl an Jihadisten, die in Syrien in den Reihen des Islamischen Staates (IS) kämpfen. In den meisten Publikationen zu den Malediven sucht man vergebens nach Hinweisen auf diese Realitäten, die für das Leben der Bevölkerung weit prägender sind als die Scheinwelt der luxuriösen Strandhotels, mit denen die Inselgruppe gemeinhin in Verbindung gebracht wird.

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