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Der Westen übertölpelt sich selbst und verharmlost den Islam: Weshalb «Nathan der Weise» falschliegt

Die Rede von den drei abrahamitischen Religionen sei ein Täuschungsmanöver, schreibt der Autor Chaim Noll. Die Gleichstellung von Judentum, Christentum und Islam verschleiere das Gewaltpotenzial des Koran.

Chaim Noll 6 min
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Das Gottesbild des Koran ist mit dem der Bibel unvereinbar: Es weckt die Vorstellung eines Kämpfers und Kriegers.

Das Gottesbild des Koran ist mit dem der Bibel unvereinbar: Es weckt die Vorstellung eines Kämpfers und Kriegers.

Imago

Die westliche Wahrnehmung des Islam scheint wie gefesselt von Hemmungen und Behinderungen. Darum kommt es uns Europäern gerade recht, dass Lessings Theaterstück «Nathan der Weise» vermeintlich gute Gründe gibt, sich gar nicht mehr eingehend mit dem Islam zu beschäftigen. Im Kern des Theaterstücks steht die sogenannte Ringparabel. Sie erzählt das seit Jahrhunderten bekannte Gleichnis mehrerer gleicher Gegenstände – bei Lessing sind es Ringe –, von denen einer der echte und wahre sein soll. Doch stellt sich am Ende heraus, dass nicht mehr zu eruieren ist, welcher von den dreien der wahre ist.

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