Im vergangenen Jahr gab es beim Dresdner Christopher Street Day Störungen durch rechte Gruppen. Jetzt gilt eine „hohe abstrakte Gefahr“. Worauf die Polizei besonders achtet.
Dresden. Nach Anschlägen in mehreren Städten wird über den Schutz von Großveranstaltungen in Dresden diskutiert. In der kommenden Woche steht der Christopher Street Day an. Das mehrtägige politische Straßenfest mit abschließender Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und anderen queeren Menschen lockt jedes Jahr mehrere Tausend Menschen an.
In Dresden ist es der 32. CSD, im vergangenen Jahr gab es zum ersten Mal eine Aktion von Rechtsextremen dagegen. Dazu kommt die Gefahr von Terroranschlägen. Anders als bei anderen Veranstaltungen, erübrigt sich die Frage, wer die Absicherung bezahlt. Denn der CSD ist eine grundgesetzlich geschützte Versammlung, die von der Polizei abgesichert werden muss. Wie diese sich vorbereitet.
CSD findet von Donnerstag bis Sonnabend statt