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Die Mobilität der Mythen

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Der britische Althistoriker Robin Lane Fox hat über seine Reise in das homerische Zeitalter ein großes Buch geschrieben. Darin bewegt er sich durch reale Orte und die Phantasiewelten des Mythos.

Ein Abenteuer, dessen Fokus die Horizonterweiterung ist. Wenn Robin Lane Fox in seinem Buch „Reisende Helden“ von den „Anfängen der griechischen Kultur im homerischen Zeitalter“ erzählt, dann ist die bevorzugte Adresse seiner Reise die Horizontüberschreitung. Wir sprechen vom 8. Jahrhundert v. Chr., und während Athen noch kaum mehr war als ein Dorf, waren die Verhältnisse in Assyrien so extrem konsolidiert, dass sich der Tyrann Sargon sicher war, der Gebieter über alle „vier Weltgegenden“ zu sein. Zweifellos ist seitdem kein größerer Gesichtskreis ausgemessen worden.

Weil nun auch der heute 65-jährige Althistoriker Robin Lane Fox, der als nicht einmal 30-jähriger Historiker einen Bestseller über „Alexander den Großen“ schrieb, der zur Vorlage für Oliver Stones Hollywoodverfilmung wurde, über Grenzen geht, macht er auch darauf aufmerksam, dass dieses 8. Jahrhundert, die Epoche Homers, die Geburtsstunde mancher anderer Sagengestalt war, von Romulus in Rom bis zu King Lear in Britannien.

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