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  7. Polizeigewalt durch Polizisten: Kündigung wegen Körperverletzung

Opfer war wehrlos Prügel-Polizist aus Sachsen-Anhalt verliert Job

In der Arrestzelle schlug er zu, jetzt gibt es harte Konsequenzen. Der 48-jährige Bundespolizist war schon zuvor aufgefallen: mit Gewaltfantasien in einer Chatgruppe der AfD.

Von Hagen Eichler Aktualisiert: 06.05.2025, 19:19
"Schmerzhafter Schlag mit der Faust": Bundespolizist Nico B. mit seinem Rechtsbeistand Ulrich Wegener im Gerichtssaal.
"Schmerzhafter Schlag mit der Faust": Bundespolizist Nico B. mit seinem Rechtsbeistand Ulrich Wegener im Gerichtssaal. (Foto: Hagen Eichler)

Magdeburg/MZ - Hat er nun zugeschlagen oder nicht? Der Polizeiobermeister windet sich. Zu Boden gedrückt habe er den Gefesselten, „vielleicht auch etwas vehementer runtergedrückt“, sagt Nico B. Als er die skeptischen Blicke der Richterbank spürt, korrigiert er sich. „Es kann sein, dass ich ihn im Gesicht getroffen habe, dass ich ihn geschlagen habe. Aber das war kein bewusster Schlag.“

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