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Haben sich Marken mit ihren Preiserhöhungen verkalkuliert?

Markenhersteller sind zuletzt fast nur noch durch Preiserhöhungen gewachsen. Doch damit stoßen sie jetzt an Grenzen. Die Kunden wenden sich ab, greifen zu günstigen Eigenmarken.Michael Scheppe, Katrin Terpitz 23.04.2025 - 15:19 Uhr Artikel anhören
Produkte von Coca-Cola, Unilever und Nestlé: Infolge von Preiserhöhungen leiden Markenhersteller unter sinkenden Absätzen. Foto: Imago, Getty Images (2)

Düsseldorf. Im Getränkeregal gibt es seit Anfang April ein ungewöhnliches Format: Coca-Cola verkauft seine Softdrinks in Deutschland nun zusätzlich in der 0,85-Liter-Flasche. Coke-Abfüller Europacific Partners will damit vor allem Single-Haushalte ansprechen – und die Verkaufszahlen steigern. Denn vergangenes Jahr stagnierte hierzulande der Absatz des Abfüllers.

Global gesehen sind die Aussichten noch trüber: Die Marke Coca-Cola rechnet in diesem Jahr weltweit lediglich mit einem Umsatzwachstum zwischen fünf und sechs Prozent – nach jeweils zwölf Prozent in den beiden Vorjahren. Eine Analyse der Bilanzen fünf großer Produzenten durch das Handelsblatt zeigt: