Literatur :
Das Haus am Scharmützelsee

Von
Martin Halter
Lesezeit:
Heimsucherin: Jenny Erpenbeck

„Heimsuchung“ kann vieles bedeuten: Hausdurchsuchung, Plage oder Heimweh. Von allem hat Jenny Erpenbecks Roman etwas. Er ist eine Spurensuche in den Ruinen deutscher Geschichte und eine eindrucksvolle Familiengeschichte.

Jüngere deutsche Autoren neigen dazu, die Geschichte der eigenen Familie zur epischen Saga, wenigstens zu einer Chiffre deutscher Verhängnisse aufzubrezeln; je größer, desto besser, je schmerzhafter und persönlicher, desto „authentischer“. So wird die eigene Biographie zum Gipfel aller bisherigen Geschichte, das Geburtshaus zum Mittelpunkt der Erde, und dieser Narzissmus ist ja auch menschlich.

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