Dorothee Bär: Seit 2002 CSU-Abgeordnete im Bundestag / Bild: Julia Steinigeweg/Agentur Focus

Dorothee Bär im Porträt - Die Feministin vom Dorfe

Dorothee Bär ist schon länger in der Politik als viele alte Männer. Inzwischen ist sie die mächtigste Frau der CSU und wahrscheinlich Ministerin in der nächsten Regierung.

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

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„Wir kommen da tatsächlich von unterschiedlichen Planeten“, sagte die CSU-Politikerin. Vieles stehe unter einem Finanzierungsvorbehalt, manches aber nicht. Es gebe Themen der Gerechtigkeit, „da muss die SPD mal springen“. Dorothee Bär gehörte zum engen Kreis der Koalitionsverhandler. Auf bayerischer Seite war sie die einzige Frau im Sondierungsteam. Die SPD muss im Frühjahr 2025 nach drei Jahren Ampel nun als Juniorpartnerin in eine Koalition mit der Union unter Führung von Friedrich Merz. Unterschiedliche Planeten! Doch das Zitat ist gar nicht aktuell, es stammt aus dem Jahr 2013.

Dorothee Bär hat mitverhandelt, vor zwölf Jahren schon, in diesem Jahr auch wieder. Damals war Angela Merkel Kanzlerin, nach acht Jahren im Amt und vier Jahren Schwarz-Gelb musste sie wieder mit der SPD reden, weil Schwarz-Grün gescheitert war. Die SPD tat das nicht gern. Es hört sich an wie aus einer fernen Welt – und kommt einem doch bekannt vor. Sie war immer schon dabei. Dorothee Bär, Jahrgang 1978, die Fränkin, lebt nach wie vor im Dorf ihrer Kindheit. Und ihre ganze politische Karriere lang ist sie so etwas wie eine politische Nachwuchshoffnung, was natürlich nicht mehr passt.

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