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Geniale Fähigkeit, es sich mit keiner Partei zu verderben: Staatsmann Erdogan.
Bild: The Pioneer

Erdogan der Grosse

Der türkische Präsident jongliert virtuos mit Macht, Religion, Wirtschaft und Weltpolitik. Er könnte als grosser Erneuerer seines Landes in die Geschichte eingehen.

Mehmed der Eroberer (1444–1481), der ottomanische Herrscher, der das Ende des Byzantinischen Reichs besiegelte; Süleyman der Prächtige (1520–1566), der Sultan des Goldenen Zeitalters der Türkei; Selim der Grausame (1512–1520), der 1517 den ägyptischen Mamluken das Kalifat entwand; und Mustafa Kemal Atatürk (1923–1938), der 1921 den türkischen Unabhängigkeitskrieg gewann und danach das Land säkularisierte – dies sind die grossen historischen Herrscher der Türkei. Wird deren gegenwärtiger Präsident Recep Tayyib Erdogan auch einmal auf dieser Liste stehen? Nun, vielleicht. Langlebigkeit geht oft mit Grösse einher. Und Erdogan, der nun das 23. Jahr an der Macht ...
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