Die frühere Kulturstaatsministerin Monika Grütters weiß, mit welchen Methoden man in der CDU nach oben kommt. Wie mit Gerüchten gegen Single-Frauen gekämpft wird. Und warum man bei Merz nicht beichten geht.
Interview: Tina Hildebrandt und Moritz Müller-Wirth
Nach mehr als 30 Jahren verabschiedet sich Monika Grütters aus der Politik und räumt ihr Büro im Bundestag. Als enge Vertraute von Angela Merkel hat sie wichtige Lehren gelernt, unter anderem, standhaft zu bleiben, wenn man von seiner Sache überzeugt ist. Sie berichtet von Intrigen in ihrer Partei und erklärt, warum sie gegen einen Entschließungsantrag zur Zuwanderung gestimmt hat. Trotz Kritik fühlt sie sich in ihrer Entscheidung bestätigt. Grütters reflektiert über ihre Karriere, den Verzicht auf Kinder und den Abschied von der politischen Arbeit, der für sie schmerzhaft ist.
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Nach mehr als 30 Jahren ist Schluss: Monika Grütters räumt ihr Büro im Bundestag und verabschiedet sich aus der Politik. Jahrelang stand sie an der Seite von Angela Merkel, ihr verdanke sie eine der wichtigsten Lehren ihres politischen Lebens, sagt sie. Und natürlich hat sie auch eine Meinung zu Friedrich Merz.
ZEITmagazin: Frau Grütters, Sie verabschieden sich nach mehr als 30 Jahren aus der aktiven Politik. Haben Sie beim Ausräumen Ihres Büros Dokumente oder Gegenstände gefunden, die Sie besonders berührt haben?
Monika Grütters: Einiges, zum Beispiel einen Artikel aus der Bild-Zeitung mit der Überschrift: "Wie viel Merkel steckt in ihrer blonden Zukunftshoffnung?" Dazu je ein Foto von mir und der Kanzlerin. Verglichen wurden unter anderem unsere Kleidung und unsere Friseur. Kurz darauf wurde ich Kulturstaatsministerin ...