Im Rampenlicht

Neues Crème de la Crème: „Matcha braucht es nicht“

Acht Jahre ist es her, dass Julia Kilarski ihr Crème de la Crème aufgesperrt hat: Eine wilde Achterbahnfahrt, wie sie sagt. Nun gibt es Lokal Nummer zwei.

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Schicksalhaft kam Julia Kilarski zu ihrem neuen Lokal.
Schicksalhaft kam Julia Kilarski zu ihrem neuen Lokal.Caio Kauffmann

Ich bin ja ein bisschen abergläubisch“, sagt Julia Kilarski. Und insofern schien es irgendwie schicksalhaft, als eines Tages die Stieftochter des verstorbenen Patissiers Eduard Fruth anrief: Das ehemalige Lokal im vierten Bezirk werde frei.

„Eigentlich wollte ich nie ein zweites Lokal haben“, sagt Kilarski, die vor fast genau acht Jahren ihr Crème de la Crème in der Josefstadt eröffnet hat. „Aber es passt alles so gut: Ich kenne das Lokal schon ewig, die Immobilie ist so schön, in der Gegend gibt es wenig Süßes, und der Herr Fruth war einer der Ersten in Wien, die Eclairs und Tartes und so gemacht haben. Ich hab das als Challenge und als Ehre verstanden. Und irgendwie habe ich nicht Nein sagen können.“

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