Svenja Habersatt* machte im Vertrieb Karriere und wollte weiter aufsteigen. Sie arbeitete ständig, leistete unzählige Überstunden, freute sich über ihren Erfolg. So berichtet sie heute. Doch dann hätten die Kollegen sie gemobbt – wohl aus Neid. Sie wurde nicht mehr befördert. Heute bereut die 44-Jährige es, dass sie sich nicht mehr Zeit für ihr Privatleben genommen, nicht geheiratet, keine Kinder bekommen hat.   

Eine Karriere kann man nur bedingt planen. Manche sitzen mit 40 Jahren im Vorstand oder dürfen die spannendsten Aufgaben bearbeiten und haben gleichzeitig ein erfülltes Privatleben. Bei anderen, die ebenso ambitioniert waren, läuft es schlechter: Sie arbeiten und arbeiten, stellen ihre Freizeit, Freunde und Familie hintenan und bereuen irgendwann, so viel Zeit in den Job investiert zu haben.