[PLUS] Ryzen 7 5700X3D richtig ausreizen: 16 Prozent mehr Fps, 5800X3D eingeholt?
Prozessoren mit 3D-V-Cache können nicht übertaktet werden? Weit gefehlt! Dem Ryzen 7 5700X3D haben wir mithilfe vieler Tricks und flotten Arbeitsspeicher über 20 Prozent mehr Leistung entlockt.
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Sie haben erst aufgerüstet, doch Spiele beginnen schon wieder zu ruckeln? Mithilfe von Tuning können Sie mehr Fps erhalten, doch wie funktioniert das, wo muss man ansetzen und was beachten? Das klären wir heute. Für das Tuning wurde ein Ryzen 7 5700X3D auserkoren, der jüngst im Test mit einer hohen Preis-Leistungs-Bewertung aufwarten konnte. Tatsächlich stehen die Konditionen hervorragend, denn guter DDR4-Speicher, den Sie zur Optimierung einer CPU mit 3D-V-Cache zwingend benötigen, ist preiswerter als DDR5-Speicher. Im optimalen Fall setzen Sie auf ein B550- oder X570-Mainboard. Wenn Sie gar ein Mainboard mit nur zwei RAM-Slots besitzen, haben Sie bereits die beste Basis für das Tuning-Vorhaben. Auch ältere AM4-Chipsätze können durchaus gute Ergebnisse erzielen. Hauptverantwortlich für das Vorhaben ist ein guter Speichercontroller (IMC) in der CPU. Leider ist es Glückssache, wie gut die Qualität des IMC ist. Doch das macht irgendwo auch den Reiz beim Tuning aus.
Wir haben den Ryzen 7 5700X3D mithilfe eines MSI B550 Unify-X, 32 GiB DDR4-3600 (Corsair, B-Dies, Dual Ranked) und einer potenten RTX 4090 optimiert. Wie immer gilt: Die folgende Anleitung zeigt Ihnen tiefe Einblicke in das UEFI und Einstellungen, welche nicht unbedingt alltagstauglich sind. Nachmachen ist erlaubt, jedoch auf eigene Gefahr. Des Weiteren müssen Sie zwingend die Stabilität einzelner Veränderungen testen. Machen Sie nicht den Fehler und übernehmen einfach die komplette Konfiguration - Frust und Ärger sind vorprogrammiert! Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Ryzen 7 5700X3D ans Optimum bringen. Begleitet wird diese Analyse mit zahlreichen Benchmarks in Spielen und Anwendungen, inklusive einer spannenden Effizienz-Übersicht.
Vorbereitung ist alles!
Den Löwenanteil der Optimierung macht der Arbeitsspeicher aus. Doch bevor Sie darüber nachdenken, den RAM zu optimieren, sollten Sie günstige Bedingungen schaffen: Updaten Sie das UEFI des Mainboards, sorgen Sie für eine gute Belüftung im Gehäuse (im Zweifel hilft ein 120-mm-Lüfter, der vor den RAM-Sticks positioniert wird) und halten Sie Programme und Spiele bereit, um einerseits die Stabilität und andererseits die Mehrleistung zu prüfen.
Damit Sie überhaupt etwas vom RAM-Tuning haben, sollten Sie im Vorfeld prüfen, ob der Arbeitsspeicher denn limitiert. Im Grafikkarten-Limit, wenn also die verbaute GPU die Framerate dirigiert, verhilft Ihnen RAM-OC nicht zu mehr Avg.-Fps. Letzteres verbessert jedoch auch die Frametimes, insbesondere bei Prozessoren mit 3D-V-Cache, sodass sich Arbeitsspeicher-Tuning schon ab einem partiellen GPU-Limit lohnt. Wie Sie Hardware-Limits erkennen, zeigt Ihnen dieser Artikel, der gratis für alle Leser zur Verfügung steht:
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Folgende Themen finden Sie im Test:
- Perfekt vorbereiten
- IF-Takt ermitteln
- RAM-Timings anziehen
- Widerstände austarieren
- Experimentelle Funktionen
- CPU-Tuning vom Feinsten
- Benchmarks: Was bring das Ganze?
- Fazit: Bis zu 16 % mehr Fps in Spielen, bis zu 32 % in RAM-intensiven Anwendungen und glattere Frametimes!
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