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Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord und Polizisten haben gestern Mittag bei Kerpen (Nordrhein-Westfalen) eine Fangstelle für Habichte und andere streng geschützte Greifvögel stillgelegt. Ein lebendes Huhn, das die Täter bei Minustemperaturen und ohne Futter und Wasser als Köder in die Falle gesetzt hatten, wurde aus seiner misslichen Lage befreit. Die Falle - ein Habichtfangkorb - stand in unmittelbarer Nähe zu mehreren mobilen Hühnerställen auf dem Gelände eines auf ökologischen Landbau spezialisierten Hofs. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, vorerst gegen Unbekannt.

Italien – schon wieder illegale Vogelhändler erwischt! In Italien haben wir bei zwei Kontrollen wieder zahlreiche illegal angebotene Wildvögel gefunden. Die beiden Händler – einer in Venetien und einer unweit von Rom – hatten Bartmeisen, Stieglitze, Hänflinge, Bachstelzen und Zaunammern mit teils manipulierten bzw. gefälschten Zuchtringen im Angebot. Die Vögel waren offensichtlich mit Netzen wild gefangen und nachträglich mit Ringen versehen worden, um sie als Nachzuchten auszuweisen. Insgesamt wurden 12 Vögel sichergestellt und freigelassen. Seitdem Mitarbeitende des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) zusammen mit den Behörden umfängliche Kontrollen in Italien durchführen, wird immer mehr klar, dass ein Großteil der im Handel befindlichen Vögel heimischer Arten aus der freien Natur stammt. Es steht zu befürchten, dass derartige Ringmanipulationen auch in Deutschland weit verbreitet sind.

Steinadler gerettet: Unserer Anti-Poaching-Unit (APU) im Libanon ist eine illegale Steinadler-Haltung nahe Beirut gemeldet worden. Mehrere Team-Mitglieder haben bei der gestrigen Kontrolle tatsächlich einen stark abgemagerten Steinadler vorgefunden. Der Besitzer gab mehrere Gründe an, wie er an den Alder gekommen sein will und hat das Tier nach einigen Überredungskünsten an uns herausgegeben. Bei der anschließenden tierärztlichen Untersuchung konnte keine Schussverletzung nachgewiesen werden. Steinadler sind in der Region sehr selten, die Herkunft des Vogels ist zurzeit noch unbekannt. Die Haltung von geschützten Greifvögeln und anderen Großvogelarten wie Störchen, Pelikanen oder Kranichen als Statussymbol ist im Libanon leider weit verbreitet, meist handelt es sich um angeschossene Tiere, die den Beschuss überlebt haben. Der Steinadler wird nun aufgepäppelt und soll möglichst bald ausgewildert werden.

Komitee gegen den Vogelmord<p>Internationale Studie zeigt alarmierendes Ausmaß der illegalen Vogeljagd im Libanon: Biologen des Komitees gegen den Vogelmord haben in der renommierten Fachzeitschrift Oryx - The International Journal of Conservation eine Studie zur illegalen Vogeljagd im Libanon veröffentlicht. Für das Journal, das von der Cambridge University Press herausgegeben wird, haben wir mehr als 1.800 Trophäenfotos untersucht, die von libanesischen Jägern auf Social-Media-Plattformen veröffentlicht wurden. Insgesamt wurden dabei mehr als 29.000 geschossene Vögel aus 212 Arten identifiziert, von Schwalben und Mönchsgrasmücken bis hin zu Adlern und Geiern. Die Mehrzahl der veröffentlichten Trophäen waren Zugvögel, die nach libanesischem und internationalem Recht geschützt sind. Greifvögel (vor allem Wespenbussarde und Sperber) waren überproportional stark betroffen, aber auch andere Großvogelarten wie Störche, Pelikane und Kraniche werden oft stolz zur Schau gestellt. Um die Behörden und Naturschützer bei der Bekämpfung des Problems zu unterstützen, arbeitet das Komitee mit seinen libanesischen Partnerorganisationen SPNL und MESHC zusammen. Ein Kernelement ist dabei die Anti-Poaching Unit (APU), die in enger Zusammenarbeit mit den libanesischen Sicherheitskräften, der Armee und dem Geheimdienst Fälle illegaler Jagd dokumentiert und anzeigt. Im April und im September werden wir erneut eine Gruppe internationaler Expertinnen und Experten in den Libanon entsenden, um die APU bei der Dokumentation, Meldung und Aufklärung Wildtierkriminalität zu unterstützen.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/Naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>Naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/libanon" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>libanon</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/natur" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>natur</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Bislang wenig Wilderei in Norditalien: In den abgelegenen Alpenregionen östlich von Mailand sind derzeit Teams des Komitees gegen den Vogelmord im Einsatz, um die Berghänge und Täler nach Fallen und Netzen für Finken und Drosseln abzusuchen. Obwohl viele Vögel anwesend sind, haben wir bisher wenig Anzeichen für Wilderei verzeichnet. Unsere Bird Guards haben nur vergessene Vogelfallen, ein altes Netz und einige präparierte Stellen gefunden, die wir in den nächsten Wochen weiter im Blick behalten werden. Die Frühlings-Fangsaison in dieser Gegend startet zwar erst Ende Februar, trotzdem haben wir in den Vorjahren auch schon deutlich früher erste aktive Fangstellen gefunden. Wir freuen wir uns, dass die Vögel zumindest aktuell nichts zu befürchten haben :-)</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Sieben Vogeljäger auf Zypern erwischt: Aufgrund der derzeitig wenigen aktiven Fangstellen konzentriert sich das Team des Komitees gegen den Vogelmord auf Zypern verstärkt auf die Zugvogeljagd. Trotz der nach wie vor milden Temperaturen und dementsprechend wenigen Vögeln auf der Insel konnten wir bisher sieben Jäger überführen. Sie hatten mit elektronischen Lockanlagen Singdrosseln oder Feldlerchen angelockt oder waren ohne Jagdschein auf der Pirsch. Die Männer wurden nach unseren Hinweisen von den Jagdaufsehern überführt. Unser Team wird noch einige Tage weiter jeden Stein umdrehen, um Wilderer zu erwischen, danach endet die Wintersaison auf Zypern und unsere Mitarbeitenden können in anderen Brennpunkten aktiv werden.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/natur" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>natur</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Donald Trump Junior wildert in Komitee-Einsatzgebiet: Der älteste Sohn des US-Präsidenten Donald Trump hat sich bei der illegalen Vogeljagd im norditalienischen Po-Delta (bei Venedig) filmen lassen. Das Video von der Jagd im Dezember wurde jetzt von einer von ihm mit betriebenen Internet-Plattform veröffentlicht. Es zeigt den als Großwildjäger bekannten Präsidentensohn bei der Jagd auf Pfeif-, Krick- und Stockenten in dem europaweit bedeutenden Feuchtgebiet, das zu einem unserer regelmäßigen Einsatzgebiete zählt. In einer Szene (Foto) ist er mit den frisch geschossenen Tieren zu sehen, darunter auch eine streng geschützte Rostgans. Trumps Kommentar dazu: &quot;Das hier ist eine seltene Art für diese Gegend, keine Ahnung wie sie heißt&quot;. Rostgänse überwintern im Po-Delta und sind nicht – wie bei uns in Deutschland – Gefangenschaftsflüchtlinge. Donald Trump Junior wurde wegen Wilderei angezeigt. Was ein Milliardärs-Sohn vom Trump-Format davon hält, kann man sich leicht ausmalen.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/Naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>Naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/natur" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>natur</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/trump" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>trump</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Weniger Wilderei auf Zypern: Seit knapp zwei Wochen läuft unser Wintervogelschutzcamp auf Zypern. Bis jetzt registrieren wir dort die geringste Wilderei-Aktivität seit Beginn unsere Wintereinsätze im Jahr 2013. Grund dafür sind wahrscheinlich die konstant hohen Nachttemperaturen im Mittelmeerraum von über 10 °C, die den Zuzug von Drosseln, Piepern oder Rotschwänzen zum Erliegen gebracht haben. Besonders auffällig ist der Rückgang des Vogelfangs mit Netzen: Seit Mitte Januar haben wir nur 3 Fangnetze gefunden und abgebaut – im Winter 2017/2018 waren es im gleichen Zeitraum 137 Stück! Leider können es einige Wilderer trotzdem nicht sein lassen, und werden erfinderisch: In den letzten Tagen hat unser Komitee-Team gleich zwei Vogelfänger mit Leimruten erwischt, was sonst nur selten zu dieser Jahreszeit vorkommt. Kurioserweise hat einer der Männer an seinen Leimruten ein Lockgerät mit Mönchgrasmückengesang angebracht – ein Novum für den Winter. Die milde Witterung sorgt nämlich auch dafür, dass einige Arten wie die Mönchsgrasmücke die Insel gar nicht erst verlassen. Die von uns gerufenen Jagdaufseher konnten bei beiden Fällen insgesamt 56 Leimruten und 2 Lockgeräte beschlagnahmen. 2 Grasmücken wurden von unseren Aktiven freigelassen.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/zypern" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>zypern</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/natur" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>natur</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>3 Wilderer auf Malta verurteilt - Vogelfänger verliert Fanglizenz auf Lebenszeit: Auf Malta bringen wir im Jahr einige Dutzend Wilderer vor Gericht. Nun sind wieder drei Täter verurteilt worden, alle wegen illegalen Fangs von Finken wie Hänflingen oder Stieglitzen mit Schlagnetzen im Frühling 2024. Ein Mann mit einer Fanganlage auf der Marfa-Ridge ganz im Norden der Insel muss 1.000 € zahlen und verliert seine Fanglizenz für zwei Jahre. Ebenso ein Täter, den wir mit seinem Netz im Westen Maltas bei Fawwara erwischt haben. Der dritte Wilderer, der von einem Komitee-Team mit einem Netz in Mtahleb an der Westküste überrascht wurde, muss 2.300 € zahlen und verliert seine Fanglizenz auf Lebenszeit! Auch wenn die Geldstrafen nicht hoch scheinen, tut der Entzug der Lizenzen wirklich weh!</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/malta" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>malta</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Feuer frei auf Rote-Liste-Arten: Auf der Dortmunder Messe „Jagd &amp; Hund“ werben Jagdreiseagenturen mit dem Abschuss bedrohter Zugvögel. Die vom Aussterben bedrohte Knäkente wird dem deutschen Jagdgast ebenso angeboten wie Massenabschüsse europaweit gefährdeter Turteltauben, Wachteln und Papageitaucher. Auch Singvogeljagd kann man in Dortmund buchen – zum Beispiel auf Wacholderdrosseln in Montenegro und auf Korsika. Hier wird in Zeiten eines dramatischen Artenschwundes mit Jagdstrecken von bis zu 500 Vögeln geworben. Die Messe gibt auf ihrer Internetseite an, ein „Trendsetter und Taktgeber für die Verbesserung des Artenschutzes“ zu sein – blanker Zynismus angesichts der Jagdangebote gefährdeter Zugvögel. Das Komitee gegen den Vogelmord hat die Messe Dortmund GmbH aufgefordert, endlich Konsequenzen zu ziehen und die entsprechenden Jagdreiseagenturen von der Messe auszuschließen.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/jagd" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>jagd</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/natur" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>natur</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Vogelschutz statt Mathe – Fortbildungsreihe für Schülerinnen und Schüler im Libanon: Unsere Partnerverbände MESHC Anti-Poaching Unit und Society for the Protection of Nature in Lebanon haben mit einer mehrteiligen Fortbildungsreihe in libanesischen Schulen begonnen. Schwerpunkt ist die Umweltbildung, von Infos über den Natur- und Vogelschutz bis hin zu Aufklärung über Jagd und Wilderei. Zudem soll das Naturinteresse der Schülerinnen und Schüler durch die Wildtierfotografie geweckt werden - ein Konzept, das auch schon auf Malta zu Erfolgen geführt hat. Den Auftakt hat gestern die Mar-Yohna-Schule in Kherbet Qanafar gemacht, einem Ort in der von Wilderei besonders betroffenen Bekaa-Ebene. An der Veranstaltung mit verschiedenen Vorträgen haben 60 Kinder und Jugendliche teilgenommen. </p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/natur" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>natur</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Fangschlingen für Hirsche und Wildschweine: Bei der Suche nach illegalen Vogelfallen in der Bergen Südsardiniens (Italien) stoßen die Teams des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) immer wieder auf brutale Drahtschlingen. Sie werden von Wilderer aufgestellt, um Wildschweine und Sardische Hirsche – eine gefährdete Unterart unseres Rothirsches – wegen ihres Fleisches zu fangen. Aber auch die Vogelfänger greifen zu den verbotenen Fallen, um Füchse von ihren Fangstellen fernzuhalten. Im Winter 2024/2025 haben wir bislang 10 Drahtschlingen für Säugetiere gefunden und abgebaut, immerhin weniger als in den Vorjahren.<br /> <br /><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/natur" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>natur</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Winter-Vogelschutzcamp auf Zypern hat begonnen: Kaum sind zwei Komitee-Teams auf Zypern im Einsatz gegen den Vogelfang und illegale Abschüsse, haben sie die ersten drei Wilderer geschnappt. Zu dieser Jahreszeit überwintern zahlreiche Drosseln und andere Singvögel auf der Mittelmeerinsel, denen Wilderer mit elektronischen Lockanlagen, Schusswaffen und Netzen nachstellen. Bei Cape Greko wurde ein Jäger nach unseren Hinweisen von der Jagdaufsicht dabei erwischt, wie er mit einem verbotenen elektronischen Lockgerät Drosseln jagte. Ein weiterer Mann ist angezeigt worden, weil das ihn begleitende Kind (vermutlich sein Sohn) mit der Schusswaffe ein Schwarzkehlchen geschossen hat. An dieser Stelle haben wir auch eine geschossene Grauammer gefunden (siehe Foto). Einen dritten Wilderer haben die Jagdaufseher bei der Kontrolle eines großen Stellnetzes auf frischer Tat überführt. Unsere Mitglieder hatten das Netz zuvor gefunden und gemeldet. Das Vogelschutzcamp auf Zypern wird noch bis Mitte Februar laufen.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Vogelfänger auf Sardinien erwischt: Im Süden der italienischen Mittelmeerinsel werden bis heute Rosshaarschlingen zum Fang von Drosseln und anderen überwinternden Singvögeln illegal verwendet. Die Vögel werden als regionale Delikatesse gegessen. Seit über 20 Jahren arbeitet das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) gegen die Wilderei auf Sardinien - so auch in diesem Winter. Bislang konnte die Polizei aufgrund unserer Hinweise drei Wilderer überführen, bei ihnen wurden 90 Schlingen gefunden. Leider sind die Vögel, die wir in den Fallen finden, fast immer schon tot, aber dieses Jahr hatte ein Rotkehlchen großes Glück: Es hatte sich erst ganz frisch in einer Falle verfangen und konnte in letzter Sekunde von einem Komitee-Team gerettet und freigelassen werden!</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Einsatz gegen den Vogelfang auf Sardinien: Die italienische Mittelmeerinsel Sardinien ist die einzige Stelle in Europa, an der bis heute Rosshaarschlingen zum Vogelfang eingesetzt werden. Die Fallen, in denen Singvögel erwürgt werden, waren früher überall weit verbreitet – in Deutschland bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Während sie praktisch flächendeckend verschwunden sind, findet man sie auf Sardinien immer noch in den Bergen unweit der Hauptstadt Cagliari. In dichten Erdbeerbaum-Wäldern werden sie im Winter illegal auf Zweigen und am Boden montiert, um die hier überwinternden Drosseln und Rotkehlchen zu fangen. Die Vögel sind regionale Delikatessen. Seit dem Jahr 1999 arbeitet das Komitee gegen den Vogelmord (CABS) gegen die brutalen Fallen – auch jetzt im Winter sind wieder zwei Komitee-Teams im Süden Sardiniens im Einsatz. In den 2000er-Jahren haben wir während unserer Vogelschutzcamps noch regelmäßig über 10.000 der Schlingen gefunden, zum Glück geht die Wilderei inzwischen aber auch hier spürbar zurück. Updates gibt es die nächsten Tage wie immer hier. <br /> <br /><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Erfolgreiche Aktion gegen die illegale Wasservogeljagd in Norditalien: Die Flussmündung des Po gehört zu den bedeutendsten Rast- und Überwinterungsgebieten für Wasservögel im Mittelmeerraum. Die Jagd ist hier bis heute erlaubt und auch sehr verbreitet. Leider halten sich viele Jäger nicht an die rechtlichen Regelungen und schießen entweder geschützte Arten oder greifen auf illegale Jagdmethoden zurück. Jetzt am Wochenende hat ein Komitee-Team im Süden des riesigen Feuchtgebietes zusammen mit der Polizei zwei Personen erwischt, die bei der Entenjagd verbotene elektronische Lockgeräte eingesetzt hatten. Die Täter versuchten mit einem Boot zu fliehen, konnten aber mithilfe einer Drohne in dem unübersichtlichen Gelände verfolgt und später festgesetzt werden. Zwei Lockanlagen und zwei Schusswaffen wurden sichergestellt.<br /> <br /><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/italien" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>italien</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Verbot der Steinquetschfallen in Südfrankreich: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Seit Jahrhunderten haben die Jäger in den französischen Cevennen Singvögel mit brutalen Steinquetschfallen gefangen. Die &quot;Tradition&quot; ist erst seit einem Jahr verboten - ein Komitee-Team hat jetzt alle bekannten Fangstellen in den Départements Lozère und Aveyron kontrolliert und keine einzige aktive Falle gefunden! Alle überprüften Stellen waren zuletzt vor rund 12 Monaten in Betrieb, seither scheint hier kein Vogel mehr gefangen worden zu sein. Die Vogelfänger halten sich ganz augenscheinlich an das Verbot! Es ist der erfolgreiche Schlusspunkt einer Kampagne, die wir im Jahr 2006 gestartet haben und die in Kooperation mit unserem französichen Partner LPO France mit dem Verbot der Steinquetschfallen endete. Das Verfassunsgericht in Paris hatte im Dezember 2023 letztinstanzlich festgestellt, dass das Zerquetschen von Meisen, Finken und Drosseln nicht mit EU-Recht vereinbar ist. Damit sind Steinquetschfallen wahrscheinlich in ganz Europa ausgestorben, denn auch in Pavia (Norditalien) - die zweite bekannte Stelle, wo sie noch bis vor wenigen Jahren verwendet wurden - ist bei einer Kontrolle vor Weihnachten keine aktive Falle mehr gefunden worden!</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Macht mit bei der Petition der Gewerkschaft der Polizei für ein Böllerverbot - schon fast eine Million Unterschriften: </p><p><a href="https://innn.it/boellerverbot" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" translate="no"><span class="invisible">https://</span><span class="">innn.it/boellerverbot</span><span class="invisible"></span></a></p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Zeit für eine kleine Wilderer-Statistik: In diesem Jahr haben die Behörden aufgrund unserer Hinweise und Anzeigen in sieben Ländern insgesamt 337 Wilderer überführt. Allesamt Männer, die meisten davon in Italien (117) und auf Zypern (98). Es ist ein neuer Rekord, nachdem wir im letzten Jahr 330 Täter geschnappt haben. Die Prozesse beginnen voraussichtlich im nächsten Jahr. Unser guter Vorsatz für 2025: Noch mehr Wilderer zu überführen!</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Eure Spende für die Zugvögel: Im Jahr 2024 haben wir 337 Wilderer überführt, mehr als 5.000 illegale Fallen und Netze eingesammelt und damit die Wege unserer Zugvögel wieder ein Stück sicherer gemacht. Für das kommende Jahr haben wir uns 30 Vogelschutzcamps im Mittelmeerraum vorgenommen - los geht es schon zwei Wochen auf Zypern und Sardinien, im Frühling stehen Süditalien, Griechenland und Malta auf dem Programm. Mit einer Weihnachts-Spende tragt Ihr entscheidend zum Gelingen der Aktionen bei. Vielen Dank für Eure Unterstützung - Euch allen besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!</p><p>Unser Spendenkonto und den Link zu PayPal findet ihr hier: <a href="https://www.komitee.de/de/spenden/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" translate="no"><span class="invisible">https://www.</span><span class="">komitee.de/de/spenden/</span><span class="invisible"></span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Rückblick: 31 Vogelschutzcamps in 7 Ländern, 216 Teilnehmende aus ganz Europa und darüber hinaus, 337 überführte Wilderer, 751 abgebaute Vogelfallen, 3.853 beschlagnahmte Leimruten, 477 eingesammelte Netze, 190 konfiszierte Lockgeräte und 72 sichergestellte Flinten – das sind die Ergebnisse unserer Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz in den vergangenen 12 Monaten. Einzelheiten gibt‘s wie immer in dem heute auf unserer Webseite veröffentlichten Tätigkeitsbericht. Einen Überblick über unsere Vogelschutzcamps im kommenden Jahr haben wir ebenfalls veröffentlicht.</p><p>Den Tätigkeitsbericht 2024 findet ihr hier: <a href="https://www.komitee.de/de/service/taetigkeitsbericht/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" translate="no"><span class="invisible">https://www.</span><span class="ellipsis">komitee.de/de/service/taetigke</span><span class="invisible">itsbericht/</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Vogelfänger in Süditalien erwischt: In Reggio Calabria an der „Stiefelspitze“ Italiens haben wir zusammen mit unserem Partner Gruppo Adorno die wohl letzten Wilderer der Saison überführt. Die beiden jungen Männer hatten unweit einer Ortschaft ein Schlagnetz für Finken aufgestellt. Die von uns informierte Polizei konnte die zwei Vogelfänger auf frischer Tat stellen, neben dem Netz wurden auch sechs Stieglitze sichergestellt, die als lebende Lockvögel verwendet wurden. Vier der Tiere waren in Käfigen um das Netz postiert, zwei mit Schnüren am Boden angepflockt – eine besonders brutale Methode. Finken sind beliebte Käfigvögel in Süditalien und lassen sich auf dem Schwarzmarkt gut zu Geld machen. Die Fangsaison endet üblicherweise Anfang bis Mitte Dezember, so dass nun kaum mehr Vogelfänger in der Region aktiv sein werden. <br /> <br /><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Wilderer-Rekord auf Zypern: Seit Ende August haben 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa am Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord e.V. auf Zypern teilgenommen. Nach unseren Hinweisen sind 74 Wilderer überführt worden (48 Vogelfänger und 26 Jäger) – so viele wie noch nie! Die Polizei hat dabei 1.302 Leimruten, 88 Netze und 101 elektronische Lockgeräte beschlagnahmt. Über 700 Zugvögel, darunter Grasmücken, Rohrsänger, Drosseln und Rotschwänze, die sonst als Delikatessen bei &quot;Feinschmeckern&quot; gelandet wären, konnten freigelassen werden. Der Vogelzug ist jetzt abgeschlossen, unsere Teams können sich nach drei Monaten Dauerstress endlich etwas ausruhen. Danke an die Ehrenamtlichen und an alle Spenderinnen und Spender!</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Wilderei im Urlaubsparadies: Die berühmte griechische Ferieninsel Santorin ist ein Brennpunkt der Wilderei im östlichen Mittelmeerraum. Wo im Sommer die Kreuzfahrtschiffe die malerischen Dörfer mit Touristen fluten, gehen im Herbst hunderte Vogelfänger ganz ungeniert auf die Singvogelpirsch. Die Insel in der Ägäis ist übersät mit Fangstellen, auf denen die Täter vor allem Grünfinken und Stieglitze mit Schlagnetzen illegal fangen. Meist werden dabei lebende Lockvögel eingesetzt – bisweilen brutal am Boden angepflockt. Die Tiere landen als „Stubenvögel“ in Käfigen und werden überall in Dörfern und selbst Hotels und Restaurants zur Schau gestellt. Bei einem ersten Einsatz des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) jetzt im Spätherbst haben unsere Expertinnen und Experten insgesamt 107 aktive Fangstellen gefunden – nicht selten für jeden sichtbar im Umfeld von Dörfern und Straßen. Auch unmittelbar an touristischen Attraktionen wie den Ausgrabungen von Akrotiri treiben die Täter ihr Unwesen. Das schiere Ausmaß des Vogelfangs zeigt, dass Polizei und Jagdaufsicht auf Santorin mit der Situation völlig überfordert sind.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/santorini" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>santorini</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Kommerzieller Vogelfang in der Lombardei: In der Ebene östlich der italienischen Stadt Mailand ist es einem Komitee-Team gelungen, eine professionelle Vogelfanganlage stillzulegen. Ein Jäger hatte dort nachts zwei große Fangnetze aufgestellt und mit elektronischen Lockgeräten bestückt, von denen Sing- und Rotdrosselgesang abgespielt wurde. Das Team mit Mitgliedern aus Italien, Deutschland und der Schweiz hat sich zusammen mit Polizeibeamten immer näher an die Fangstelle herangeschlichen und schließlich den vollkommen verdutzten Wilderer auf frischer Tat erwischt. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung fanden die Beamten drei weitere Netze und sieben illegale Jagdwaffen. Die ebenfalls beschlagnahmten 32 gefangenen Drosseln, die für den Lockvogelmarkt bestimmt waren, wurden in eine Wildvogelauffangstation eingeliefert. </p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Vogelschutzcamps auf Malta abgeschlossen – über 370 Vögel gerettet: Seit Mitte September war ein 20-köpfiges Komitee-Team auf Malta und der kleineren Nachbarinsel Gozo im Einsatz, um gegen den Abschuss geschützter Arten und den Vogelfang vorzugehen. Die Inselgruppe ist ein wichtiger Trittstein für die Zugvögel auf ihrem Weg von Europa nach Nordafrika und ein Brennpunkt der Wilderei. Während des neunwöchigen Vogelschutzcamps haben wir insgesamt 21 Wilderer überführt, 24 Paar Schlagnetze und andere Fangutensilien wurden nach unseren Hinweisen von der Umweltpolizei (EPU) beschlagnahmt. Dabei sind auch über 370 Vögel sichergestellt worden, überwiegend Stieglitze, Hänflinge und Kernbeißer. Die Vogelfänger hatten sie als lebende Lockvögel an den Fanganlagen verwendet. Unter den überführten Tätern befand sich auch ein Vorstandsmitglied des maltesischen Jagdverbandes FKNK, dem inzwischen alle Ämter entzogen wurden. </p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/malta" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>malta</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>In den letzten zwei Wochen sind die Teams des Komitees gegen den Vogelmord auf Zypern verstärkt gegen die illegale Jagd auf der Insel vorgegangen. Dabei wurden von uns bisher 16 Jäger wegen des Abschusses von geschützten Arten wie Bachstelzen, Weidensperlingen und Wiesenpiepern oder der Nutzung verbotener elektronischer Lockgeräten überführt. Die Behörden stellten nach unseren Hinweisen insgesamt 33 Lockgeräte sicher, die zum Zeitpunkt des Einsatzes auf die Rufe von Feldlerchen und Drosseln eingestellt waren. Ein Mann hatte sein Lockgerät in seinem Garten aufgestellt, ihm droht eine besonders hohe Strafe, da die Jagd in Wohngebieten auf Zypern strengstens verboten ist. Unsere Teams werden noch bis Dezember auf der Insel im Einsatz sein. </p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Abschluss der Vogelschutzcamps in Südspanien: In den beiden südspanischen Regionen Andalusien und Alicante haben Komitee-Teams in den letzten zwei Wochen Fangstellen und Jagdgebiete kontrolliert. Dabei wurden trotz durchwachsenem Regenwetter fünf Wilderer überführt – sie hatten entweder illegale Netze für den Vogelfang in Gebrauch oder aber mit verbotenen elektronischen Lockanlagen Jagd auf Singvögel gemacht. Die Polizei hat insgesamt 3 Schlagnetze, zwei Stellnetze, eine Lockanlage, zwei Jagdwaffen und 40 Schlagfallen für den Rotkehlchenfang sowie 13 lebende Lockvögel (Finken) sichergestellt. Dazu kommen 110 Drahtschlingen, die Unbekannte zum Fang von Wildkaninchen aufgestellt hatten. Unsere Aktionen auf der Iberischen Halbinsel, die Mitte Oktober begonnen haben, sind noch nicht abgeschlossen – weiter geht es jetzt an der Küste Ostspaniens, wo wir gegen den illegalen Finkenfang vorgehen wollen.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/spanien" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>spanien</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Vogelschutz im Libanon: Trotz der dramatischen Sicherheitslage arbeiten unsere Freunde und Naturschützer von SPNL und MESHC weiterhin so gut wie möglich an Fällen von Wilderei oder kümmern sich um verletzte Vögel. Gestern wurde ein Mitglied unserer gemeinsamen Anti-Wilderer-Einheit (APU) über einen abgeschossenen Sperber in den Bergen bei Byblos informiert. Die Vögel ziehen derzeit über den Libanon und werden häufig Opfer illegaler Abschüsse, obwohl auch im Zedernstaat alle Greifvogelarten geschützt sind. Unser Team brachte das junge Weibchen zu einem Tierarzt, wo es vorübergehend versorgt wird. Ob der Vogel eine Überlebenschance hat und eventuell wieder ausgewildert werden kann, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. </p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/libanon" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>libanon</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Einsatz in Norditalien abgeschlossen – 32 Wilderer überführt, 280 Vögel gerettet! Das große Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) im norditalienischen Brescia ist jetzt abgeschlossen. Die insgesamt 38 Teilnehmenden aus Großbritannien, Italien, Spanien, der Schweiz, Österreich, Polen und Deutschland haben fünf Wochen lang die Berge zwischen Gardasee und Iseosee nach Fangstellen kontrolliert. An den von uns gefundenen aktiven Fallen und Netzen konnten wir zusammen mit der Polizei und der Jagdaufsicht 32 Wilderer überführen. Die Beamten stellten bei den Tätern 393 Schlagfallen, 13 Netzfallen, 63 Bogenfallen, 8 Fangschlingen, 1 Leimrute, 76 Stellnetze, 23 Jagdwaffen, rund 500 Schuss Schrotmunition und 316 tote Vögel sicher. 280 Vögel – vor allem Drosseln, Erlenzeisige, Buch- und Bergfinken – wurden aus Fallen und Netzen befreit oder als lebende Lockvögel beschlagnahmt und in Auffangstationen gebracht. Alles in allem sind die Zahlen positiv: Bei Fallen haben wir historische Tiefstände und die Zahl der aktiven Fangstellen war ebenso wie die der überführten Täter noch nie so gering. 40 Einsatzjahre (der Start unserer Aktionen war im Jahr 1984) machen sich deutlich bemerkbar!</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/gardasee" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>gardasee</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/wilderei" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>wilderei</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>2.000 Leimruten eingesammelt - Vogelschutzcamp in Ostspanien abgeschlossen. Heute endet unser mehrwöchiger Einsatz an der Ostküste Spaniens zwischen Katalonien und Castellón. Trotz des anhaltenden schlechten Wetters, das auch zu Überschwemmungen führte, hat unser Team gemeinsam mit der Polizei 9 Wilderer überführt. 13 Netze, 32 Vogelfallen, 7 elektronische Lockgeräte sowie sage und schreibe 2.000 Leimruten wurden von den Beamten sichergestellt. Unsere 8 Teilnehmenden aus Spanien, Italien und Zypern konnten 30 Singdrosseln und Mönchsgrasmücken befreien. Die Spanien-Aktionen des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) gehen jetzt in Alicante und Andalusien weiter.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/spanien" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>spanien</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Schreiadlerrettung im Libanon: Trotz der aktuellen Sicherheitslage hören unsere Freunde und Vogelschützer von Society for the Protection of Nature in Lebanon und MESHC Anti-Poaching Unit nicht auf, verletzte Zugvögel zu retten. Anfang der Woche erhielt Maroun, ein regelmäßiger Teilnehmer unseres Vogelschutzcamps einen Anruf von einem Mann aus dem Bergdorf Laqlouq, der einen verletzten Schreiadler gefunden hatte. Die gesamte europäische Population von etwa 40.000 ausgewachsenen Vögeln zieht jeden Oktober auf dem Weg in ihre Überwinterungsgebiete durch den Libanon, wo sie häufig Opfer von Wilderern werden. Nach einer mehrstündigen Autofahrt, um den Vogel nach Beirut zu einem Tierarzt zu bringen, bestätigte eine Röntgenaufnahme unseren Verdacht: Der Vogel hat eine zwei bis drei Wochen alte Schrot-Verletzung. Trotzdem ist der Flügel in einem guten Zustand, deswegen wurde der Adler in eine kleine Auffangstation unseres Partners gebracht. Wir hoffen, dass wir den Vogel noch vor Ende des Schreiadler-Durchzugs wieder entlassen können.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tiere" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tiere</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/libanon" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>libanon</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>552 geschützte Vögel freigelassen und 25 Wilderer geschnappt – Vogelschützer schlagen Alarm wegen eines massiven Anstiegs des Vogelfangs auf Zypern: Während unseres großen Vogelschutzcamps auf Zypern haben wir im September – dem wichtigsten Monat für den Singvogelzug auf der Insel – einen Anstieg des Vogelfangs von über 90 % dokumentiert. Innerhalb von nur 30 Tagen wurden von uns insgesamt 71 aktive Fangplätze gefunden und den Behörden gemeldet. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum noch 37. Durch die Aktionen unserer Teams wurden 25 Wilderer von den Behörden überführt und auch 883 Leimruten, 51 Netze und 40 illegale Lockgeräte beschlagnahmt. Dabei konnten wir mit der Polizei und der Jagdaufsicht 552 frisch gefangene Vögel aus den Netzen und Leimruten befreien – ein neuer Rekord! Bei einem Großteil der Vögel handelte es sich um Mönchsgrasmücken, aber auch um geschützte Eulen, Würger, Grasmücken, Nachtigallen und andere Singvögel. Komitee-Teams sind noch bis Mitte November auf Zypern im Einsatz, um gegen den illegalen Vogelfang vorzugehen. </p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Schlag gegen die Wilderei im Piemont: Am Wochenende hat ein Team des Komitees gegen den Vogelmord zusammen mit den Jagdaufsehern des WWF (Guardie WWF Italia, Nucleo Lombardia) im Piemont im Nordwesten Italiens neun Jäger bei der illegalen Jagd erwischt. Alle Täter waren mithilfe streng verbotener elektronischer Lockgeräte auf der Singvogelpirsch. Die Anlagen hatten laut die Gesänge von Singdrosseln und Amseln abgespielt und so die Vögel, die in Italien leider jagdbar sind und jetzt geschossen werden dürfen, vor die Flinten gelockt. Einer der Männer hatte zudem auf geschützte Stare geschossen und bereits einen Vogel erlegt. Neun Jagdwaffen und acht Lockanlagen sind sichergestellt worden, die Täter wurden angezeigt.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/Vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>Vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Schleiereulen auf Zypern gerettet: Während einer nächtlichen Patrouille entdeckte ein auf Zypern eingesetztes Komitee-Team in der Nähe des Dorfes Kofinou 60 ausgelegte Leimruten. Bei der Kontrolle der Fangstelle fanden sie neben mehreren frisch gefangenen Mönchsgrasmücken und einem Zilpzalp auch zwei Schleiereulen (ein erwachsenes Männchen und ein junges Weibchen). Die Singvögel ließen sich leicht von den Fallen befreien, das Gefieder der Eulen war dagegen komplett verklebt. Während die von uns gerufene Jagdaufsicht mit dem Räumen der Fangstelle beschäftigt war, ist unser Team zurück zum Basislager gefahren, um die beiden Vögel zu versorgen. Nach der gründlichen Säuberung konnte der Altvogel direkt freigelassen werden, während das Jungtier zu geschwächt ist und erst bei einem Tierarzt aufgepäppelt werden muss. In den ersten vier Wochen unseres Vogelschutzcamps auf Zypern haben wir bereits 578 Stück solcher brutalen Leimruten eingesammelt. </p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/eulen" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>eulen</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Abschluss der Sommereinsätze in Italien – 9 Wilderer überführt: Die beiden Sommer-Vogelschutzcamps des Komitees gegen den Vogelmord in Reggio Calabria (Süditalien) und in der Lombardei (Norditalien) sind seit vergangenem Wochenende abgeschlossen. Insgesamt wurden 9 Personen der Wilderei überführt – sie hatten entweder auf geschützte Vögel geschossen (Grasmücken, Trauerschnäppee und Rohrweihen), elektronische Lockgeräte bzw. nicht registrierte Waffen im Einsatz, verfügten über keinen Waffenschein oder wurden mit Fangnetzen (für den Finkenfang) oder Fallen (für den Fang von Trauerschnäppern, siehe Foto) erwischt. Ein Täter ist wegen Verstoß gegen das Waffenrecht unter Arrest gestellt worden. Die Herbstaktionen auf Malta und Zypern laufen bereits, das Vogelschutzcamp in Brescia/Italien startet kommendes Wochenende.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/komiteegegendenvogelmord" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>komiteegegendenvogelmord</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/italien" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>italien</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>18.000 Arbeitsstunden für die Vögel: Ohne unsere Ehrenamtler wäre die Arbeit des Komitee gegen den Vogelmord e.V. gar nicht möglich. Wir haben mal ausgerechnet, wieviel Zeit sie für das Suchen von Fangstellen, Abbauen von Fallen und Netzen, Befreien von Vögeln, Bewachen von Schlafplätze und Pflegen unserer Schutzgebiete investieren. Im letzten Jahr waren es stolze 18.000 Stunden! Vor allem bei den Vogelschutzeinsätzen im Mittelmeerraum sind die Arbeitszeiten ungemütlich und kräftezehrend - nicht selten gibt es Nachteinsätze und mehr als 14 Arbeitsstunden pro Tag sind üblich. Danke an die Helferinnen und Helfer für die unermüdliche Arbeit!</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/ehrenamt" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>ehrenamt</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Aktion gegen Bodennetze auf Zypern: Um Schlangen von Grundstücken fernzuhalten, werden auf Zypern immer noch ausgediente Fischernetze um Häuser und Gärten drapiert. Die feinen Gespinste schrecken die Reptilien aber nicht ab, sondern sie verfangen sich daran und sterben elendig. Und nicht nur Schlangen sind betroffen - auch Agamen, Eidechsen, Igel und Vögel kommen in den Netzen ums Leben. Die auf Zypern gegen den illegalen Vogelfang eingesetzten Komitee-Teams kontrollieren seit Jahren die Schlangennetze nebenbei, befreien lebende Tiere und melden die Anlagen an die Behörden. Mit Erfolg, denn die brutale Angewohnheit geht inzwischen spürbar zurück. Allerdings nimmt auch das Engagement der Polizei gleichermaßen spürbar ab - in diesem Frühjahr wurden von den 32 von uns gemeldeten Bodennetzen nur wenige behördlicherseits beseitigt. Umso wichtiger, dass ein Komitee-Team bis jetzt auf der Insel im Einsatz war, um gegen die verbotenen Einrichtungen vorzugehen. Zum Abschluss der Aktion konnten ganz aktuell noch zwei Pfeilnattern - ungiftig, aber durchaus bissig - lebend gerettet werden. Damit ist auch der letzte Komitee-Einsatz des 1. Halbjahres abgeschlossen.</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/zypern" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>zypern</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Beim Weihenprojekt des Komitee gegen den Vogelmord e.V. in der Zülpicher Börde (Nordrhein-Westfalen) wird es langsam stressig. Der Erntetermin der Gerste liegt mit etwa 20. Juni so früh wie nie und die Mähdrescher laufen praktisch schon warm. Aktuell haben wir ein Dutzend Getreidebruten der seltenen Greifvögel in den Feldern zwischen Köln und Aachen gefunden. Jetzt geht´s darum, die Nester für die Landwirte zu markieren. Aber es kommen gerade täglich neue Hinweise rein - da haben wir alle Hände voll zu tun 🙂 </p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/vogelschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>vogelschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a></p>
Komitee gegen den Vogelmord<p>Greifvogelvergiftungsserie – Mehrere Wanderfalkenfamilien in Nordrhein-Westfalen getötet: In Lünen (Kreis Unna) und Lengerich (Kreis Steinfurt) haben Unbekannte zwei komplette Wanderfalkenfamilien mit Giftködern getötet. Anfang Mai 2024 wurden an beiden Brutplätzen alle vier Altvögel tot aufgefunden. Ein noch lebender Jungvogel wurde mit Vergiftungssymptomen zu einem Tierarzt gebracht, wo er wenig später ebenfalls verstarb. Bereits Mitte April wurde an einem weiteren Brutplatz in Hagen ein weiblicher Wanderfalke vergiftet aufgefunden. Bei allen sechs Falken sowie an den Resten einer Brieftaube, die am Brutplatz in Lünen gefunden wurde, ist das in Deutschland verbotene Insektizid Carbofuran nachgewiesen worden. Es ist davon auszugehen, dass die Täter eine sogenannte „Kamikazetaube“ verwendet haben. Dabei handelt es sich um lebende Vögel, die mit einer Giftpaste bestrichen und anschließend an den Brutplätzen der Falken freigelassen werden. Das Komitee hat gemeinsam mit der AG Wanderfalkenschutz im NABU NRW Strafanzeige erstattet und die Vernetzungsstelle Umweltkriminalität im Landeskriminalamt eingeschaltet. Für Informationen, die zur Ermittlung der Täter führen, hat das Komitee außerdem eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt. </p><p>Foto: AG Wanderfalkenschutz NRW</p><p><a href="https://climatejustice.social/tags/tierschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>tierschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/naturschutz" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>naturschutz</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/greifvogel" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>greifvogel</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/wilderei" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>wilderei</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/unna" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>unna</span></a> <a href="https://climatejustice.social/tags/steinfurt" class="mention hashtag" rel="tag">#<span>steinfurt</span></a></p>