Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs
Seit 2016 untersucht die Kommission Ausmaß, Art und Folgen der sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Unsere Vorsitzende Prof. Dr. Julia Gebrande erklärt unsere Arbeit.
Ihre Geschichte – von sexueller Gewalt berichten
Sie sind von sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend betroffen und möchten darüber berichten? Betroffene können sich der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in einer vertraulichen Anhörung – auch im Videoformat – oder in einem schriftlichen Bericht mitteilen. Dabei zählt jede Geschichte.
Aktuelle Meldungen
Das Wegschauen hält bis heute an
19.02.2025 – Menschen mit Behinderungen waren in der DDR oft in Einrichtungen mit schlechten Bedingungen untergebracht. Die starke Abhängigkeit von Betreuungsstrukturen und die Machtverhältnisse in solchen Institutionen ermöglichten sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Um dieses Unrecht angemessen anzuerkennen, sind Unterstützungsangebote zwingend notwendig.
Wir trauern um Prof. Thomas Großbölting
14.02.2025 – Prof. Dr. Thomas Großbölting war ein wichtiger Kooperationspartner für die Aufarbeitungskommission. Mit seinem Engagement hat er die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Deutschland vorangebracht.
Arbeit der Aufarbeitungskommission erhält gesetzliche Grundlage
31.01.2025 – Einstimmig hat der Bundestag das „Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ beschlossen. Damit wird die Arbeit der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs gestärkt. Die Arbeit von Aufarbeitungskommission und Betroffenenrat wird langfristig gesichert.
Themen & Erkenntnisse zu sexuellem Kindesmissbrauch
Die Geschichten von betroffenen Menschen bilden den Kern der Arbeit der Kommission. Auf dieser Grundlage veröffentlicht sie regelmäßig Erkenntnisse zu einzelnen Themenschwerpunkten. In alle Veröffentlichungen fließen die Berichte der Betroffenen ein.