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Aktuelle Gedankenanstöße und Glaubensimpulse
Koalitionskurs
In der Politik erleben wir, welchen Fliehkräften manche Koalition ausgesetzt ist und dass es sogar zu einem endgültigen Bruch kommen kann. Sicher, eine Koalition ist immer ein auf Zeit geschlossenes Zweckbündnis. Doch in Europa und auch weltweit stellen wir fest, dass es immer schwieriger wird, verlässliche Partner zu finden.
Der Umgangston ist rauer geworden. Die Beschuldigung und Anklage des Andersdenkenden nimmt nach allen Seiten immer hässlichere Formen an. Es entstehen tiefe Gräben, die jeweils nur noch eine Meinung stehen lassen, obwohl die Positionen zwischen „Ich bin dafür“ oder „Ich bin dagegen“ so unterschiedlich wie wir Menschen selbst sind.
Wer kümmert sich wirklich um unsere tiefsten Bedürfnisse und wer hilft uns, die Gräben zu überwinden?
Wir haben die Wahl
Abseits der Politik gibt es eine Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit. Sie trägt den Namen Jesus Christus. Er sagte:
„Glücklich sind, die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben, denn sie sollen satt werden. Glücklich sind, die Frieden stiften, denn Gott wird sie seine Kinder nennen.“ (Die Bibel: Matthäus 5 Verse 5 und 8)
Jesus erklärt, was er unter Gerechtigkeit und Frieden versteht, und wie das erreicht werden kann. Er möchte, dass wir uns ihm zuwenden und das tun, was er uns sagt. Im Wesentlichen geht es immer wieder um Liebe. Er hat uns vorgelebt, dass seine Liebe auch tiefe Gräben überwindet. Die Menge grölte damals: „Kreuzige ihn, kreuzige ihn.“ Doch er hat ihnen nicht den Rücken zugedreht, sondern seine Arme am Kreuz, an dem er unschuldig starb, für alle Menschen geöffnet. Denn selbst an diesem äußersten Tiefpunkt fand Jesus ein Argument für die Liebe gegen den Hass: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
(Die Bibel: Lukas 23,34)
Die Vertrauensfrage
Wir dürfen wählen. Das ist das Vorrecht, das wir in der Demokratie haben. Wir entscheiden, wer die nächsten Jahre die Geschicke unseres Landes lenken soll. In der Regel müssen wir mit einer Koalition und Entscheidungen unterschiedlicher Parteien leben. Doch wer auch immer miteinander regiert – kein Politiker kann uns Menschen tiefe Zufriedenheit und Glück schenken.
Dafür brauchen wir das Vertrauen auf Jesus Christus, den Sohn Gottes, der am dritten Tag von den Toten auferstanden ist. Er bietet uns seine Vergebung für begangenes Unrecht und dadurch eine innere Zufriedenheit an, wie sie uns keine menschliche Regierung geben kann. Dieser Seelenfrieden wird nicht nach der nächsten Wahl neu ausgehandelt, sondern bleibt für immer. Jesus Christus verspricht: „Ja, meinen Frieden gebe ich euch - einen Frieden, den euch niemand sonst auf dieser Welt geben kann. Deshalb seid nicht bestürzt und habt keine Angst!“ (Die Bibel: Johannes 14 Vers 27)
Jesus fragte einmal seine Nachfolger: „Und ihr – für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus: Du bist der Christus, der von Gott gesandte Retter! Du bist der Sohn des lebendigen Gottes.“ (Die Bibel: Matthäus 16,13-16) Wie werden Sie seine Vertrauensfrage beantworten? Entscheiden Sie sich für oder gegen Jesus?
Eine Koalition fürs Leben
Geben Sie Jesus Ihre Stimme und laden Sie ihn in Ihr Leben ein. Sprechen Sie in einem einfachen Gebet mit ihm. Er hat immer Zeit und nimmt jedes Ihrer Anliegen ernst. Folgendes Gebet möchte Ihnen helfen, Worte dafür zu finden:
„Herr Jesus Christus. Ich habe deine Einladung gehört und öffne dir mein Leben. Danke, dass du auch für mich am Kreuz gestorben und wieder auferstanden bist. Ich bringe dir alle meine Sorgen (hier können Sie ganz konkret werden…). Bitte vergib mir auch meine Schuld. Ich möchte dich als Herrn und Retter meines Lebens annehmen. Hilf mir, deinen Willen zu erkennen und zu tun. Amen.“
Text: Thomas Römerscheidt