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Sklavin der Schönheit

von Kitore
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
16.04.2012
07.05.2012
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380
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16.04.2012 380
 
Ich stand da und beobachtete die Leute auf dem Markt. Sie schenkten mir kaum Beachtung. Ich fing mir mitleidige oder hochnäsige Blicke von seiten der Frauen und anzügliche, aber meist abschätzige Blicke der Männer ein. Mich wollte eben keiner. Ich war nicht gebaut für schwere Arbeit, lieber kaufte man einen kräftigen jungen Burschen oder ein gut gebautes Mädchen, das so aussah, als könne es etwas Arbeit verkraften. Das war jetzt schon der zweite Monat, in dem ich auf dem Sklavenmarkt feil geboten wurde und keiner wollte mich kaufen. Man hatte mich entführt und ich vermisste meine Familie schrecklich, doch ich musste mich mit meiner Situation abfinden. Der Sklavenhändler, der mich zum Kauf anbot behandelte mich widerlich, ich hatte Hunger und sah keinen Ausweg , sodass ich schon hoffte, dass ein nettes wohlhabendes Ehepaar sich erbarmen und mich für ihren Haushalt kaufen würde. Doch keiner hatte Interesse an einer zierlichen, ca 1,70 m großen Brünette. Ich war zwar hübsch und hatte auch schöne weibliche Rundungen, doch  wirkte ich zu zierlich, sinnlich und süß für Hausarbeiten oder besser gesagt Sklavenarbeiten. Wie ich meine Familie vermisste...
Der Mann riss mich aus meinen Gedanken. Ich schätze ihn auf 35 Jahre, sein Haar war schon leicht angegraut. Er war groß, etwa 1, 83m und muskulös gebaut. Und er musterte mich eingehend. Er sah wohlhabend und nett aus. Ein Grinsen umspielte seine vollen Lippen. Ich lächelte zurück. Hoffentlich kaufte er mich, vielleicht wartete bei ihm ein besseres Leben auf mich. Er wandte sich ab und ging weiter und ich versank enttäuscht wieder in den Gedanken an meine Familie. Nach etwa einer halben Stunde kam der Mann wieder und musterte mich von oben bis unten mit seinen kühlen blauen Augen. An meinem Busen blieb sein Blick eine Weile lang hängen, sein Blick ging weiter bis zu meinen nackten Füßen und wieder hoch, bis er mir direkt in meine grünen Augen schaute. Ich hielt den Blick und während wir uns so anschauten, fragte der fremde Herr meinen Sklavenhändler ohne den Blick von meinen Augen zu wenden: „Wie viel soll die kosten?“ „das nach der mal jemand fragt. 30 Pfund, mehr kann man für die ja nicht verlangen.“ „25, keinen Pfund mehr“ „abgemacht, wenigstens hab ich die jetzt los“ und so kam es, dass ich verkauft wurde.
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