Plukon

Wir haben es satt! BI bei Demo in Berlin dabei

Wer profitiert hier eigentlich? lautete die provokative Frage im Aufruf zur bundesweiten Demo „Wir haben es satt!“. Alljährlich wird in Berlin anlässlich der Grünen Landwirtschaftswoche demonstriert für eine Agrarwende, für bäuerliche Landwirtschaft und u.a. auch gegen industrielle Landwirtschaft. Deshalb war die BI Chattengau wieder dabei. In unserem Beitrag zur Demo nehmen wir auch Bezug auf den aktuellen Versuch, den Gudensberger Geflügelschlachthof als eine „normale Industrie“ zu verharmlosen. Weit über 20 Millionen Hähnchen werden hier jährlich geschlachtet. Die Bedinungungen lassen sich erahnen …

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Plukon, Steuern und die Ideologie

Mit dem Hinweis, dass der Schlachthof der Stadt Gudensberg ja schließlich auch Gewerbesteuer bescheren würde, wurde hartnäckig argumentiert. Hinterher weiß man immer mehr. Die Bilanzen der letzten zehn Jahre bringen Erstaunliches an den Tag. Viel kann da nicht gewesen sein mit Gewerbesteuereinnahmen. Auch Umweltschutz wurde als grüne Spinnerei abgetan. Doch das Abwasser aus der Plukon-Kläranlage darf nicht mehr einfach in den Goldbach geleitet werden. Jetzt wird gehandelt nach dem Motto „Aus den Augen aus dem Sinn“.

BI-Aktionen in Bildern

Seit Ihrer ersten Versammlung im Dezember 2013 hat die BI Chattengau viele Aktionen gestartet oder auch unterstützt.
Ein paar fotografische Eindrücke von den Protesten gegen Massentierhaltung. Die BI Chattengau war auch bei vielen anderen Protesten gegen Neubauten von Mastanlagen in Nordhessen dabei.

Was uns bewegt

Ein Rückblick zeigt: Die meisten Bedenken der Schlachthof-Gegner waren berechtigt. In Hinblick auf die Klimakrise ohnehin, denn auch Plukon in Gudensberg ist ein Motor der Massentierhaltung,
deren Folgen langsam auch Politikern klar werden. Aber auch für Gudensberg ist die Firma alles andere als ein Segen. Die Plukon-Story aus unserer Sicht

Es geht auch ohne Massentierhaltung

Geschichten aus Nordhessen

Kreative Ideen vom Land lautet der Untertitel dieses Reportagenbuchs, das vom AGA-Redaktionsteam zusammengestellt wurde. Fünfzehn Höfe und Betriebe werden vorgestellt, auch zwei aus dem Chattengau sind dabei. Eine eigene Webseite zeigt zusätzlich stimmungsvolle Fotos.

Für Sie im Web gefunden

Massentierhaltung und die Folgen

Förderung für bessere Schweinehaltung

Das Bundeslandwirtschafts-ministerium hatte mit dem Tierhaltungskennzeichnungs-Gesetz mehr versprochen. Die Tierschutzorganisation PROVIEH zeigt sich enttäuscht. Pressemitteilung von PROVIEH

Fleischskandel bei Lidl

Mitte Mai veröffentlichte die Albert-Schweitzer-Stiftung Ergebnisse eines Tests. Dabei wurden in mehr als 70% der untersuchten Hühnerfleischproben Keime gefunden, u.a. Fäkalkeime. Auch der NDR berichtete.