Wie gehen wir künftig mit solchem “Geschwätz” in der Politik um?

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“Es ist schon beeindruckend, wie schnell Annalena Baerbock und Boris Pistorius ihren geopolitischen Detektivhut aufsetzen können – vielleicht sollten wir ihnen ein Paar Gummistiefel und eine Lupe schenken, um in der Zukunft auf Fakten statt auf Fantasie zu setzen.

Die voreilige Schuldzuweisung an Russland war wohl eher ein Paradebeispiel für den politischen Reflex à la ‘Wenn was kaputt ist, war’s der Russe’, als für nüchterne Diplomatie.

Jetzt, wo eine internationale Kommission festgestellt hat, dass Russland damit absolut nichts zu tun hat, bleibt die Frage: Wie gehen wir künftig mit solchen “Geschwätz”in der Politik um?

Vielleicht sollte man für voreilige Aussagen eine Art ‘politischen Führerschein’ einführen, der bei Fehlverhalten vorübergehend entzogen wird.

Alternativ könnten wir Politiker verpflichten, jedes Mal, wenn sie grundlos mit dem Finger auf andere zeigen, eine Woche Müllsammeln auf internationalen Konferenzen absolvieren – das würde nicht nur ihre Demut stärken, sondern hätte endlich mal einen nachhaltigen Effekt.

Eines steht fest: Wer so leichtfertig mit Schuldzuweisungen umgeht, sollte sich beim nächsten Mal zuerst mit Fakten statt mit Fantasien bewaffnen.

Und vielleicht das Reden üben, bevor sie vor einem Mikrofon landen.”

Hier zu Journalist Floran Warweg, der wie immer sehr unbequeme Fragen dazu stellt.

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