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Ehemaliger japanischer Boygroup-Star wird sexueller Übergriff vorgeworfen

Masahiro Nakai war in den 1990er Jahren ein gefeierter Boygoup-Star. Nun wurden Vorwürfe bekannt, denen zufolge er einer Frau im Zusammenhang mit angeblichem sexuellem Fehlverhalten eine hohe Abfindung gezahlt haben soll.

Der 52-Jährige, der Mitglied der äußerst beliebten Gruppe SMAP gewesen ist, soll einer Frau eine Pauschalsumme von 90 Millionen Yen (etwa 552.000 Euro) gezahlt haben.

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Vorwurf des sexuellen Übergriffes

Die Zahlung der Summe bezieht sich auf einen Vorfall, der vorsichtig nur als „sexueller Ärger“ beschrieben wird und sich im Jahr 2023 ereignet haben soll.

Es sind nur wenige Details bekannt, die von einem führenden Boulevardmagazin veröffentlicht wurden und darauf hindeuten, dass es sich um einen „sexuellen Akt gegen den Willen der Frau“ auf einer privaten Veranstaltung gehandelt habe.

Fernsehsender ziehen Konsequenzen

Nun ziehen auch Fernsehsender Konsequenzen aus den Vorwürfen. Fuji TV teilte am Mittwoch mit, dass die von Nakai moderierte wöchentliche Sendung „bis auf Weiteres“ eingestellt wurde.

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Man habe die Entscheidung nach einer „umfassenden Überprüfung der Situation im Lichte der jüngsten Berichte über unseren Moderator Nakai“ getroffen, so der Sender auf seiner Website.

Talentagentur beruft sich auf Vertraulichkeitsvereinbarung

Bereits am Dienstag war eine wöchentliche Unterhaltungssendung von Nippon TV, die Nakai eigentlich mitmoderiert, ohne seine Auftritte ausgestrahlt worden. Dieser Entscheidung habe Nakai zugestimmt, für die Zukunft sollen „geeignete Maßnahmen ergriffen werden“.

Die Talentagentur von Nakai erklärte, aufgrund einer Vertraulichkeitsvereinbarung zwischen den beteiligten Parteien keine Einzelheiten des Vorfalls zu erörtern. Nakai habe aber niemals Gewalt irgendeiner Form gegen die Frau angewendet.

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Nicht der erste Skandal in Japans Unterhaltungsindustrie

Auch einer der wichtigsten Sponsoren Nakais, SoftBank, hat Berichten zufolge beschlossen, einen Werbespot mit dem Star nicht mehr zu zeigen.

Es ist nicht der erste Fall von Anschuldigen sexueller Übergriffe in der japanischen Unterhaltungsindustrie. 2023 waren mehrere Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen den verstorbenen Gründer von Johnny & Associates laut geworden und wurden bestätigt. Auch gegen Hitoshi Matsumoto, einen der beliebtesten Komiker des Landes, gibt es Vorwürfe von sexuellen Übergriffen.

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