Es mag sein, dass Sie noch im Bett liegen, wenn Sie diesen Text anfangen zu lesen. Vielleicht wummert der Kopf (hoffentlich nur leicht), und Fetzen des gestrigen Abends flashen auf. Musiktanzraketenböllergemisch. Uff, was für ein Abend, was für eine Nacht. Jetzt aber ist der 1. Januar. Und am 1. Januar soll alles anders werden. Nicht mehr so viel Braten und Kekse und Weihnachtsschokokugeln. Und vor allem: erst mal Schluss mit Alkohol. Dry January, let's go!
Weil es im Folgenden um so etwas Intimes wie das Trinken geht, gleich ein Geständnis von mir: Mein gestriger Abend war anders. Zwar erlebte ich auch ein Musiktanzraketenböllergemisch. Aber eines ohne Alkohol. Den trinke ich nie – weil ich ihn nicht mag. Es schreibt hier also jemand, der die Verlockungen des Alkohols nicht kennt, nie einen Rausch hatte, sich nie zügellos in den Exzess getrunken hat. Aber dafür kenne ich mich sehr gut aus auf der anderen Seite: mit dem Leben ohne. Deshalb wage ich es, Ihnen, die Sie es jetzt ausprobieren wollen – vielleicht widerwillig, ist ja gut für den Körper, muss jetzt –, ein paar Dinge mit auf den Weg zu geben. So schlimm ist das nämlich nicht. Man kann sich sogar auf einige Sachen freuen, jenseits des Lebens ohne Kater. Um genau zu sein: auf diese fünf.