Möller-Grethlein-Debatte : Überall Schilder mit Warnungen
Von Andreas Kablitz
Lesezeit: 7 Min.
Unlängst stritten in diesen Spalten eine klassische Philologin und ein klassischer Philologe über die Existenz oder Nichtexistenz einer Autonomie von Literatur in der Antike. Auch wenn die Gefechtslage des Disputs zwischen Melanie Möller und Jonas Grethlein nicht in jedem Punkt ihrer Auseinandersetzung völlig transparent erscheint, macht die genannte Frage den Kern ihrer Debatte aus. Die Antwort darauf wird bei beiden im Wesentlichen mit dem Verhältnis literarischer Rede zur moralischen Norm verbunden. Einen Ausgangspunkt bildet zudem die aktuelle Kontroverse um die sogenannte Cancel-Kultur, die ebenfalls in einen Zusammenhang mit der Frage nach der Kunstautonomie gerückt wird.
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