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Vogelhäuschen richtig anbringen und befüllen – so geht’s

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Die intensive Landwirtschaft stellt eine Bedrohung für die natürlichen Futterquellen der Vögel dar. Unsere Hilfe in der kalten Jahreszeit kann entscheidend sein.

Vögel benötigen in der frostigen Jahreszeit unsere Unterstützung, denn ihre natürlichen Nahrungsquellen schwinden. Zum einen wird mehr und mehr Landwirtschaft betrieben; zum anderen gibt es im Winter weniger Insekten, die den Vögeln als Futter dienen. Daher wird die Fütterung durch den Menschen im Winter zu einem entscheidenden Faktor für die Artenvielfalt.

Vogelfütterung im Spätsommer: Schlüssel zur Winterüberlebensstrategie

Ein Vogelhaus hängt an einem Baum
Vogelhäuschen unterstützen die gefederten Tiere vor allem im Herbst und Winter. © Silas Stein/Imago

Es ist ratsam, Vögel schon im Spätsommer an Futterstellen zu gewöhnen, um im Winter Energieverluste zu verhindern. Ein Vogel von der Größe einer Meise kann in einer kalten Winternacht bis zu zehn Prozent seines Körpergewichts verlieren. Daher ist er auf eine stetige Nahrungsquelle angewiesen, wie von Servus berichtet wird.

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Wie Sie Ratten und Mäuse fernhalten

Es ist ratsam, eine Futterstelle so zu gestalten, dass sie ein Vogelhaus, Futtersilos und eine Bodenfütterung kombiniert. Diese Diversität nimmt Rücksicht auf die verschiedenen Fressgewohnheiten der Vögel, da einige Spezies ausschließlich am Boden fressen. Es sollte beachtet werden, dass Vogelhäuser, die auf einem Holzpfahl montiert sind, leichter von Ratten und Mäusen geplündert werden können. Um den vielfältigen Nahrungsbedürfnissen gerecht zu werden, ist es empfehlenswert, verschiedene Arten von Futter bereitzustellen. Ideal sind Streufutter mit Sonnenblumenkernen, Fettfutter und selbstgemachte Meisenknödel. Servus warnt jedoch davor, Essensreste zu verfüttern.

Vogelhaus reinigen und richtig füttern

Um Krankheiten zu verhindern, ist eine regelmäßige Säuberung der Futterstelle von großer Bedeutung. Es wird empfohlen, das Vogelhaus wöchentlich mit heißem Wasser zu reinigen.

Normalerweise ist es nicht notwendig, Enten, Blesshühner und Schwäne im Winter zusätzlich zu füttern, es sei denn, die Wetterbedingungen sind extrem. Für Vögel, die ihre Nahrung am Boden suchen, sollte das Futter gut sichtbar ausgelegt werden. NABU schlägt vor, dies auf kleinen Holzbrettchen oder Tonschalen unter dem Vogelhaus zu tun. Um die Vogelpopulation zu stärken, raten Experten zu einer Fütterung das ganze Jahr über. Laut Servus unterstützt dies die Vögel dabei, mehr Nachwuchs großzuziehen und früher zu brüten.

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