2. Bundesliga

Schwiewagner: "Der Fußball hat kein Gewaltproblem"

Sicherheitsgipfel am Freitag in München

Schwiewagner: "Der Fußball hat grundsätzlich kein Gewaltproblem"

Geschäftsführer in Fürth und Mitglied im DFB-Vorstand sowie im DFL-Präsidium: Holger Schwiewagner. IMAGO/Zink

Am Sonntag steigt das 273. Frankenderby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg. Das Duell ist ein Hochrisiko-Spiel, das die Polizei in besonderem Maße fordert. Doch die Sicherheit im Fußball ist gerade über Mittelfranken hinaus ein großes Thema.

Am Rande des Niedersachsenderbys zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 kam es Anfang Oktober zu schweren Ausschreitungen der Fans. Zuvor war das Kartenkontingent für die Gäste-Anhänger deutlich reduziert worden. Und dann schwelt da ja auch noch das Thema Polizeikosten bei Bundesliga-Spielen.

Nun äußert sich Holger Schwiewagner. Der 47-Jährige ist Fürths Geschäftsführer, hat aber auch den bundesweiten Blick als Mitglied im DFB-Vorstand und im DFL-Präsidium. Schwiewagner spricht über das erfolgreiche Sicherheitskonzept der Spielvereinigung, über die Legalisierung der Pyrotechnik in Norwegen - und er führt eine Statistik ins Feld, die aus seiner Sicht zeigt: Der Fußball hat kein Gewaltproblem.

Das Sicherheitsthema im Fußball ist gerade ein großes. Und da spielen gleich mehrere Parteien eine Rolle: Vereine, der DFB, die Fans und die Politik. Wie verhärtet sind da die Fronten, Herr Schwiewagner?