Zwei Männer werfen wilde Schwinger, versuchen, durch die Deckung des anderen zu gelangen, drängen sich gegenseitig in die Ringseile. Der Ringarzt unterbricht den Kampf für einen Moment und inspiziert das Gesicht des Kämpfers. Dessen Ohren und Augen sind geschwollen, das Blut quillt aus mehreren Rissen in der Haut, besonders an den exponierten Knöcheln. Doch es wird weitergekämpft, so lange, bis die Kämpfer übersät sind von klaffenden Wunden und Einschnitten. Blut und Schweiß laufen ihnen die Arme herunter, tropfen auf den Ringboden und färben das Logo des Veranstalters rot. Das ist die Bare Knuckle Fighting Championship (BKFC), die das sogenannte Bare-Knuckle, das Boxen ohne Boxhandschuhe, zu einem großen Sport macht, mit Erfolg.
Bare Knuckle Fighting Championship: Der Kampf der Blödmänner
Mehr Blut, mehr Aufmerksamkeit: Bare-Knuckle-Fighter boxen ohne Handschuhe. Trotz Kritik und eines Toten wird der brutale Sport immer größer.